Die additive Fertigung macht den Weg frei, schneller und regionaler zu produzieren als ein globaler Handel es ermöglichen kann. Während der COVID-19-Pandemie wurde gerade in dieser Hinsicht das Potential für Kooperationen mit 3D-Druck deutlich. So konnte etwa die Erfahrung gemacht werden, dass die verteilten Fertigungsressourcen im 3D-Druck innerhalb kürzester Zeit überregional koordiniert auf regionale Herausforderungen hin ausgerichtet werden.

Veranstaltungsinfos

Präsentation, Diskussion, Wettbewerb
Donnerstag, 18. Juni 2020
12.15 - 18.00 Uhr
Webkonferenz

Themenstellung

Der 18. Usability Day thematisiert diese und andere Möglichkeiten der additiven Fertigung. Es geht darum, sich über optimierte Verfahren für die additive Fertigung von hochwertigen Prototypen auszutauschen, zuverlässige Lösungen für die digitale Verschlüsselung von 3D Druckdaten kennenzulernen und neue Ansätze für verbesserte internationale Wertschöpfungsketten im 3D Druck gemeinsam zu erarbeiten.

Zu diesen Themen wurde 2019 ein Wettbewerb unter Studierenden von Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgeschrieben. Aus den eingereichten Ideen wurden in der Vorbereitungsphase einige Gruppenarbeiten ausgewählt, die im Rahmen des uDay XVIII am 18. Juni 2020 vorgestellt werden. Aus diesen Arbeiten wird an diesem Tag schließlich je eine Siegergruppe aus den Themenbereichen Rapid Prototyping und neue Geschäftsmodelle gekürt.

Alle Interessierten können nach Voranmeldung beim Organisator des uDay XVIII, Herrn Tobias Werner, die Präsentationen und die Jurierung mitverfolgen. Zusätzlich finden noch zwei Keynotes von anerkannten Experten sowie Diskussions- und Fragerunden statt. 

 

Tagungsplan

12:15-12.30  Login Tagung
12:30-12:45  Begrüßung durch Tobias Werner, FH Vorarlberg
12:45-13:15  Keynote: Leendert den Haan, Technologiezentrum Aargau
13:15-13:30  Pause
13:30-14:00  Vortrag: Benedikt Zoller-Rydzek, ZHAW Winterthur
14:00-14:20  Präsentation 3D-Druck Geschäftsmodell
14:20-14:35  Fragen und Antworten zum Geschäftsmodell
14:35-14:50  Pause
14.50-15:20  Keynote: Markus Schrittwieser, 1zu1 Prototypen
15:20-15:40  Präsentation 3D Prototyping 1
15:40-16:00  Präsentation 3D Prototyping 2
16:00-16:20  Präsentation 3D Prototyping 3
16:20-16:35  Fragen und Antworten zum Prototyping
16:35-16:50  Beratung der Jury / Pause
16:50-17:00  Prämierung der besten Gruppenarbeit
17:00-18:00  Einzelgespräche / Diskussion

Veranstalter

Der uDay XVIII wird von UCT Research, dem interdisziplinären Forschungszentrum für nutzerzentrierte Technologien an der Fachhochschule Vorarlberg, in Zusammenarbeit mit der ZHAW und der DHBW organisiert und durchgeführt. UCT Research beschäftigt sich in seinen Forschungsschwerpunkten aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen, wie z.B. der steigenden Selbstverantwortung des Individuums, der digitalen Transformation in Arbeit und Freizeit sowie der fortschreitenden wirtschaftlichen Globalisierung.

Die FH Vorarlberg, die DHBW und die ZHAW sind Hochschulpartner im Interreg-Projekt “Bewertung und Erprobung neuer Formen grenzübergreifender Kooperationen mit 3D-Druck“ (ABH081).

Tagungsorganisation

Die COVID-19-Pandemie hat nicht nur zu einer signifikanten Änderung der Güterlogistik geführt, sondern auch zu einem neuen Kommunikationsverhalten. Ein Großteil der Bevölkerung macht seine Besorgungen und betreibt Kommunikation auf Distanz von zu Hause aus. Dies trifft auch die Organisation des uDay XVIII.

Der 18. Usability Day wird in Form einer Webkonferenz durchgeführt. Ergebnisse der Wettbewerbsgruppen und Vortragsunterlagen werden auf dieser Webseite zur Verfügung gestellt. Trotz Telekommunikation wird aber auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Lassen Sie sich überraschen und melden Sie sich zur Tagung beim Organisator des uDay XVIII, Herrn Tobias Werner, an.

Kontaktperson

Tobias Werner, BSc
Laborbetreuer

+435572 792 7308
tobias.werner@fhv.at

Details

Förderungsgeber

Die Tagung wird aus Mitteln des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein, dessen Mittel vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Schweizer Bund zur Verfügung gestellt werden, gefördert.