Infos zum Event

Dienstag, 20. September 2022
08.30 - 17.00 Uhr
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Aula Achstraße, FHV - Vorarlberg University of Applied Sciences (Campusplan)

 

Bereits zum zwanzigsten Mal lädt das Forschungszentrum für Nutzerzentrierte Technologien der Fachhochschule Vorarlberg zum Usability Day (uDay) ein.

Mit dieser Tagung wenden wir uns ganz dem Bereich Pflege zu. Wir stellen drei innovative Projekte vor, die verschiedenste Aspekte und Spezialgebiete der digitalen Transformation in der Pflege beleuchten:

  • Augmented Reality & Virtual Reality
  • Roboter in der Pflege
  • Onlineangebote in der Pflegeausbildung zu Förderung digitaler Kompetenzen
  • Technologische Unterstützungsformen für zu Hause lebende Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

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Programm

08.30Meet & Greet
09.15 Keynote: Pflegeroboter aus ethischer Perspektive
Prof.Dr. Oliver Bendel, Fachhochschule Nordostschweiz

Session 1: Augmented und Virtual Reality in der Pflegeausbildung (Projekt CareTrain)
Moderation Dr. Hubert Jocham MSc, Forschungszentrum UCT, FHV
10.00
 
Projekt Caretrain: Ziele und Herangehensweisen
Dr. Elke Steudter, Careum
10.15Augmented Reality im Pflegeassessment
Nino Brugger BA, Forschungszentrum UCT, FHV
10.30Virtual Reality im Pflegeassessment
Vertreter:in der HTWG Konstanz
10.45Innovative Technologien in der Pflegeausbildung – Erfahrungen und Erkenntnisse
Prof. Dr. Andrea Brenner, Martin Ruprecht, OST
11.30Pitches der Aussteller
11.45Mittagessen mit Networking und Ausstellung
Infostände, AR, VR, Roboter zum Anfassen und Ausprobieren

Session 2: Technische Wege für Menschen und Pflege (Projekt TeleCareHub)
Moderation Dr. Katrin Paldán, Forschungszentrum UCT, FHV
13.15Impulsvortrag TeleCareHub: Aufbau eines Netzwerkes für digitale Unterstützung in der Pflege
Dr. Katrin Paldán, Forschungszentrum UCT, FHV
13.30App auf Rezept: Wie wahrscheinlich wird das in Österreich?
Hörhan Consulting Wien
13.50Alles Klara APP - Ein digitales Angebot von Pflegenden für Pflegende
Nicole Traxler, Managing Director, Two Next GmbH
14.10Ein innovativer Design-Ansatz zur Unterstützung der Pflege zu Hause
Johanna Eppler und weitere Studierende InterMedia, FHV
14.30Diskussion: Digitale Unterstützung in der Pflege zu Hause - Wo stehen wir in Österreich?
Alle Vortragenden
15.00Kaffeepause
15.45Session 3: Roboter im Gesundheits- und Sozialwesen (Projekt IENE 10)
Projektvorstellung IENE 10, kostenloser Onlinekurs zu „Roboter in der Pflege“

Dr. Andrea Kuckert-Wöstheinrich, Msc, Studiengangsleiterin GKP, FHV
Mag. (FH) Andreas Künz, Forschungszentrum UCT, FHV
16.00Erfahrungsaustausch zu Robotern in der Pflege:
Erwartungen, Möglichkeiten und Probleme

Dr. Katrin Paldán und Lukas Arnold MA, Forschungszentrum UCT, FHV
16.45Abschlussdiskussion: Pflege und Technik - gemeinsam in die Zukunft
Dr. Katrin Paldán und Lukas Arnold MA, Forschungszentrum UCT, FHV und Stefanie Ebner, Caritas Konstanz
17.00Verabschiedung

Beschreibung Sessions

CareTrain – ein internationales, interprofessionelles Projekt zur Entwicklung und Anwendung von Augmented Reality-Anwendungen in der Hochschulehre des pflegerisch-klinischen Assessments

Die Pflegebildung steht vor großen Herausforderungen. Der Bedarf an Pflegefachpersonen steigt in den kommenden Jahren weiter und kann bereits heute nur unzureichend gedeckt werden. Pflegefachpersonen müssen zunehmend über erweiterte klinische Fähigkeiten verfügen, z. B. das pflegerisch-klinische Assessment. Diese Entwicklungen werden im CareTrain Projekt, das einen länderübergreifenden und didaktisch sowie technologisch innovativen Ansatz verfolgt, aufgenommen.
Das Projekt beschäftigt sich mit neuen Möglichkeiten des ortsunabhängigen, digitalen Lernens und berücksichtigt dabei die Einsatzmöglichkeiten für die universitäre Lehre und das Lernen am Arbeitsplatz. Das Projekt zeichnet sich durch die Offenheit für neue Lernformen aus und strebt eine nachhaltige Weiterentwicklung der klinisch-orientierten Hochschullehre an. Dazu wurde eine Augmented Reality (AR) Applikation entwickelt, mit deren Hilfe Untersuchungssituationen im klinischen Assessment realitätsgetreu simulierbar und praktisch trainierbar gemacht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Studierenden unmittelbar in der klinisch-praktischen Handlung zu instruieren, anzuleiten und ihnen ein fachliches Feedback zu geben.
Die am Projekt beteiligten Hochschulen – FHV, Hochschule Konstanz, Careum Hochschule Gesundheit Zürich und die Hochschule Ost St. Gallen – bilden ein interprofessionelles grenzüberschreitendes Konsortium, um neue digitale Lernmöglichkeiten für Pflegefachpersonen im Unterricht des klinischen Assessments am Beispiel der Herzuntersuchung zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren.
Am uDay wird das Interreg V Projekt „Caretrain“ vorgestellt, die digitalen Technologien werden praktisch demonstriert und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation präsentiert.

Auf dem Weg zur App auf Rezept: Mit dem TeleCareHub entsteht Österreichs Drehscheibe für Telepflege.

Im Sinne des gesundheitspolitischen Ziels „ambulant vor stationär“ haben sich mehrere Organisationen in Österreich, darunter die FHV, zusammengeschlossen, um die Möglichkeiten der häuslichen Pflege mit digitalen Technologien zu stärken. Sie bilden mit dem TeleCareHub für die nächsten vier Jahre eine neue Drehscheibe für Telepflege.

Unter Telepflege versteht man ergänzende Pflege und Betreuung, die für zu Hause lebende Menschen aus der Ferne geleistet wird. Es sind digitale Technologien, die zwischenmenschliche Hilfe unterstützen oder möglich machen. Telepflege richtet sich in erster Linie an ältere Menschen, die so lange wie möglich in ihrem Zuhause unabhängig bleiben wollen. Mit digitalen Gesundheitsanwendungen wie Apps können Pflegebedürftige und pflegende Angehörige bei Bedarf zusätzliche gesundheitliche und soziale Betreuung durch professionelles Pflegepersonal in Anspruch nehmen.

Im österreichischen Gesundheitssystem können Versicherte, anders als in Deutschland, keine digitalen Gesundheitsanwendungen auf Kassenrezept beziehen. Dort übernehmen einzelne Krankenkassen die Kosten für Apps: Studien zeigen, dass durch den Einsatz mobiler Technologien eine bessere ambulante Versorgungsstruktur geschaffen wird. Der TeleCareHub, die neue Drehscheibe für Telepflege, will ein ähnliches Recht für die österreichische Bevölkerung in der Gesundheitspolitik erreichen. Aus diesem Grund wird in den nächsten Jahren u.a. eine umfangreiche Feldstudie durchgeführt, die die Auswirkungen von digitalen Gesundheitsanwendungen auf Pflegende und pflegende Angehörige untersucht.

 

So lange wie möglich zu Hause leben zu können und gut versorgt zu sein, ist ein Anliegen vieler älterer Menschen und auch ein gesundheitspolitisches Ziel. In dieser Session stellen wir Ansätze und Möglichkeiten vor, wie die häusliche Pflege mit digitalen Technologien gestärkt werden kann und welche Schritte eine App auf Rezept gehen muss, bis sie nutzbar und nützlich ist und eine positive Wirkung für die Pflegebedürftigen und Pflegenden entfalten kann. Dabei beleuchten wir die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen, zeigen aktuelle Strömungen und Lösungsansätze auf und diskutieren innovative Ideen und Konzepte.

Der Einsatz von Pflegeassistenzrobotern spielt in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens eine zunehmend große Rolle. Die reguläre Pflegeausbildung trägt dem allerdings noch zu wenig Rechnung. Aus diesem Grund hat sich ein europäisches Konsortium gebildet, um ein transkulturelles Weiterbildungsprogramm für Pflegekräfte zu entwickeln und in die Praxis zu überführen. Dieses richtet sich an Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen sowie an Lehrkräfte.

Entwickelt werden sogenannte Massive Open Online-Kurse (MOOC), die sowohl die positiven als auch negativen Implikationen von sozialen Assistenzrobotern und künstlicher Intelligenz vermitteln und hierbei Aspekte der Diversität und sozialer Inklusion berücksichtigen. Es werden die praktischen Grundlagen für die Einführung von Pflegeassistenzrobotern, der Mensch-Roboter-Interaktion, der technischen Bedienung sowie der Reaktion auf Fehlfunktionen vermittelt. Die ethischen Anforderungen bilden einen zentralen Bestandteil.

Das Projekt IENE 10 wird von dem EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport auf europäischer und internationaler Ebene (Erasmus+) gefördert.

In dieser Session werden nicht nur das IENE 10 Projekt und der zugehörige Onlinekurs, der vom 30.9. bis 4.11.2022 kostenlos angeboten und begleitet wird, vorgestellt. Wir möchten uns auch und vor allem über Vorurteile gegenüber Robotern unterhalten und praktische Erfahrungen in Pflegeeinrichtungen präsentieren und diskutieren.

 

Die Tagung richtet sich an folgende Zielgruppen:

  • Pflegekräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Auszubildende und Studierende
  • Pädagogische Einrichtungen, Hochschulen sowie deren Interessensvertretungen
  • Vertreter:innen aus Wirtschaft und Industrie
  • Entscheidungsträger:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
  • Anbieter:innen von Informations- und Kommunikationstechnologien und personalisierten Lernumgebungen, virtuellen Lern- und Arbeitsräumen, Mobile- und Online Learning, Digital Game Based Learning und Augmented-Reality & VR-Technologien
  • Wissenschaftlich Interessierte aus den Bereichen Pädagogik, Sozialwissenschaften und Technikwissenschaften
  • Innovator:innen der Zukunft, die mit ihren Anwendungen und Erfindungen einen positiven Beitrag zur Versorgung und Pflege der Zukunft schaffen wollen

 

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Umweltschonend anreisen

Wir empfehlen die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da keine Gratis-Parkplätze zur Verfügung stehen.

Hier finden Sie den Campusplan und die Anfahrtsbeschreibung.

Informationen aus Datenschutzgründen

SMILE! Bitte beachte, dass bei dem Event Foto- und Videoaufnahmen für Marketingzwecke gemacht werden.

Weitere Informationen finden hier.

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Förderer

Die Tagung wird aus Mitteln des Interreg-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“, dessen Mittel vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Schweizer Bund zur Verfügung gestellt werden, gefördert.

Kontakt

Dr. Hubert Jocham, MSc
Hochschullehrer

+43 5572 792 5904
hubert.jocham@fhv.at

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