2013 wurde das „Josef Ressel Zentrum für Optimierung unter Unsicherheit“ nach fünfjähriger Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. Das Ressel Zentrum war eine Initiative der FH Vorarlberg, des Umweltverbands der Vorarlberger Gemeinden, der illwerke/vkw, der Vorarlberger Landesversicherung, der Hypo Landesbank Vorarlberg, des Beschlägeherstellers Blum sowie der Start-Up-Unternehmen Infeo und Kairos. Finanziert wurde es vom Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium und den beteiligten Unternehmenspartnern. Es erreichte Exzellenz in der praxisorientierten Optimierung von Unternehmensprozessen unter Unsicherheit über Zustand oder Verhalten der Umgebung, über Genauigkeit des verwendeten Modells oder über die Präzision in der Umsetzung.

Richtungsgebend für Vorarlberg war die bewusste Symbiose zwischen relativ stark grundlagenorientierter Methodenentwicklung und unmittelbar praktischer Anwendung in und mit Unternehmen. Durch diese doppelte Zielsetzung machten Unternehmen gemeinsam methodische Entwicklungsarbeit in einem Umfang und einer Tiefe, zu der sie sich allein nicht entschlossen hätten. Nach Aussage der Partner wurde dadurch ein Innovationsschub bei ihren Produkten ermöglicht, der ohne das Zentrum nicht zustande gekommen wäre.

An der FH Vorarlberg schuf das Ressel Zentrum Forschungskapazitäten, die direkt der Lehre zugute kamen. Sechs Hochschullehrer des Ressel Zentrums brachten die neue Forschungserfahrung in Lehrveranstaltungen ein. Zahlreiche Studierende schrieben Master–Arbeiten in Zusammenarbeit mit den Unternehmenspartnern des Ressel Zentrums. 53 Publikationen entstanden im Ressel–Zentrum und stärken den wissenschaftlichen Ruf sowohl der FH Vorarlberg als auch der beteiligten Hochschullehrer.

Weitere Informationen über das Forschungszentrum Prozess- und Produkt-Engineering