Welche digitalen Tools für die Soziale Arbeit einsetzen?

Prof. (FH) Dr. Johanna M. Hefel und Lukas Arnold MA der Forschungsgruppe Empirische Sozialwissenschaften der Fachhochschule Vorarlberg (FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences) haben zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts „Digitalter Sozialroutenplan“ auf der internationalen Konferenz der European Social Work Research Association in Amsterdam präsentiert (ESWRA).

Die jährliche stattfindende Veranstaltung ist die größte europäische Konferenz zur Forschung Sozialer Arbeit in Europa. Eine aktive Teilnahme in Form der Präsentation vor einem europäischen Fachpublikum erfordert das erfolgreiche Bestehen eines Double-Blind-Peer-Review Verfahrens. Unter mehreren hundert Einreichungen ist es den beiden Forscher:innen gelungen das Verfahren erfolgreich zu bestehen.

Digitale Werkzeuge entwickeln
Das Projekt Sozialroutenplan dreht sich um die mit der Digitalisierung entstehenden Möglichkeiten für die Soziale Arbeit. In einem partizipativen Forschungsansatz wird gemeinsam mit potenziellen User:innen an der Entwicklung von digitalen Werkzeugen gearbeitet, die Barrierefreiheit, Anti-Diskriminierung, Dimensionen der Diversität und Usability als zentrale Grundprinzipien verfolgen. Durch das digitale Angebot können Vorteile, beispielsweise eine bessere Übersicht von sozialen Angeboten und deren Vergleichbarkeit, aber auch Nachteile wie beispielsweise fehlende Barrierefreiheit entstehen.
Die Präsentation im Rahmen der internationalen Konferenz stieß auf großes Interesse und breite Resonanz, da die Soziale Arbeit in vielen europäischen Ländern ähnliche Prozesse durchläuft und die Digitalisierung überall Einzug hält. Insbesondere wurde das interdisziplinäre Drei-Bundesländer-Konsortium aus fünf wissenschaftlichen Einrichtungen, drei IT-Unternehmen und 14 Sozialeinrichtungen als innovativ und relevant erachtet.
Die Reise war ein großer Erfolg und eine Auszeichnung für das Forschungsteam. Die Sozialarbeitsforschung an der Fachhochschule Vorarlberg ist international anschlussfähig und wird mit Anerkennung und Interesse wahrgenommen.

 

 

Kontakt für interessierte Unternehmen:

Lukas Arnold, MA
Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter

+43 5572 792 3210
lukas.arnold@fhv.at

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