MapTrans (2020-2021)

Wie können soziale Transformationsprozesse besser medial begleitet werden? Die Abbildung von Problemlagen, Ideen, Lösungsansätzen oder Stakeholdernetzwerken erfolgte bislang oft in Workshops in analoger Form. Beliebte Werkzeuge dazu sind Moderationskarten, Plakate, Post-Its, Stifte oder Schnüre. Wie sehen digitale Pendants dazu aus, die eine hybride oder komplett virtuelle Arbeitsweise ermöglichen?

In Zusammenarbeit mit der Zeppelin Universität erkunden wir in einem IBH Kleinprojekt niederschwellige Lösungsansätze. Dabei geht es um die Sichtbarmachung von Multiperspektivität, insbesondere dem Nachspüren von impliziten und zum Schweigen gebrachten Perspektiven in machtungleichen Situationen und Problemlagen. Beziehungen, Verbindungen und Gemeinsamkeiten zwischen Akteur:innen sollen darstellbar sein und somit relationales Denken und kontextübergreifendes Handeln fördern. Die Herausforderung besteht darin, für sehr heterogene Nutzer:innengruppen interaktive Settings zu entwickeln, welche bei realen Arbeitstreffen und auch in virtuellen Begegnungen den Fortschritt gut abbilden und ein gemeinsames Protokoll und Gedächtnis des Planungsprozesses bietet.

Die Pandemie wirkt bei der Entwicklung neuer Werkzeuge wie ein Katalysator. Wir sehen uns insbesondere Open Source basierte Werkzeuge wie Wekan, SpaceDeck und BigBlueButton an, die perspektivisch anpassbar, kombinierbar und erweiterbar sind.

 

 

 

MapTrans (2020-2021)

Kontakt für interessierte Unternehmen:

DI Dr. Roland Alton-Scheidl
Hochschullehrer

+43 5572 792 3115
roland.alton-scheidl@fhv.at

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