Die FH Vorarlberg bietet Berufstätigen eine neue Möglichkeit, Technik zu studieren.

Technikerinnen und Techniker sind am Arbeitsmarkt sehr gefragt. Nicht verwunderlich also, dass viele HTL-Absolventinnen und Absolventen nach der Matura gleich in den Beruf einsteigen. Nach einigen Jahren Berufserfahrung entsteht jedoch oftmals der Wunsch, noch mehr zu lernen. Die FH Vorarlberg bietet nun erstmals die Möglichkeiten einer technischen Ausbildung auf Hochschulniveau in berufsbegleitender Form.

Bachelor Mechatronik

Ab Herbst 2017 ist es möglich, ein Bachelorstudium Mechatronik berufsbegleitend in Vorarlberg zu absolvieren. Mechatronik verbindet die Disziplinen der Mechanik, Elektronik und Informatik miteinander und ist eine DER Zukunftsdisziplinen. Pro Jahr werden nur 17 Studienplätze vergeben. Dadurch ist eine äußerst intensive Betreuung durch die Dozentinnen und Dozenten gewährleistet. Prof. (FH) Dr. Reinhard Schneider, Projektleiter für den neuen Studiengang erklärt: „Wir bieten einen exklusiven Rahmen für die Ausbildung von Mechatronik-Spezialistinnen und Spezialisten. Das Studium ist sehr anspruchsvoll und eine technische Vorbildung ist daher von großem Vorteil. Bewerberinnen und Bewerber mit Matura benötigen mindestens zwei Jahre Berufserfahrung. Auch Interessierte mit Berufsreifeprüfung bzw. mit Studienberechtigungsprüfung können sich um einen Studienplatz bewerben. Sie benötigen jedoch eine facheinschlägige Vorbildung.“

Möglichkeit sich vorzubereiten

Eine Möglichkeit, sich auf das Studium vorzubereiten, bietet Schloss Hofen mit dem Lehrgang zur Studienbefähigung. Dort können die Bewerberinnen und Bewerber ihr Vorwissen wieder auffrischen bzw. neues Wissen erwerben. Der Lehrgang startet im Februar und dauert fünf Monate.

Berufstätigkeit bis zu 70 %

Das Studium ist so angelegt, dass in den ersten beiden Semestern am Freitag und Samstag jeweils ganztägig Präsenzunterricht stattfindet. Ab dem 3. Semester finden die Unterrichtseinheiten ab Freitagmittag und am Samstag statt. Dazu kommen während des Semesters noch einzelne Tage und Abendtermine. „Wir empfehlen eine Berufstätigkeit von maximal 70 %, da neben den Lehrveranstaltungen noch viel Zeit in Form von selbst organisiertem Lernen zu Hause sowie Gruppen- und Projektarbeiten notwendig ist“, erklärt Reinhard Schneider. „Alle Interessierte laden wir zum Infoabend am 24. Jänner, von 17 -20 Uhr an die FH Vorarlberg ein. Dort beraten wir Sie gerne.“

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