Wieder einmal hat sich die Jobmesse an der FH Vorarlberg als Publikumsmagnet erwiesen. Mehr als 1.600 Jobinteressierte kamen nach Dornbirn, um sich über das Angebot am regionalen Arbeitsmarkt zu informieren.

Manche der BesucherInnen nützten die Gelegenheit und brachten ihre Bewerbungsunterlagen mit. Andere informierten sich über die Karriereperspektiven und knüpften Kontakte zu interessanten Arbeitgebern. „Die Möglichkeit, die Personalverantwortlichen von 90 regionalen Unternehmen aus allen Branchen an einem Ort anzutreffen, macht das Besondere der Jobmesse aus“, weiß der Geschäftsführer der FH Vorarlberg, Stefan Fitz-Rankl. "Wir freuen uns, dass das Interesse jedes Jahr noch größer wird."

Ebenfalls sehr zufrieden zeigten sich die Industriellenvereinigung als Mitveranstalter der Messe: "Sowohl das Feedback von Seiten der Unternehmen als auch jenes der Besucher ist sehr positiv. Das große Interesse beiderseits zeigt, dass wir uns in einem sehr attraktiven Wirtschafts- und auch Lebensraum befinden. Motivierte und gut ausgebildete Arbeitskräfte haben in unseren Betrieben alle Chancen. Wir freuen uns, wenn heute möglichst viele Jobsuchende vermittelt wurden oder in weiterer Folge noch vermittelt werden", so Mathias Burtscher, Geschäftsführer der IV-Vorarlberg.

Die FHV-Jobmesse fand heuer zum 9. Mal statt und wurde bereits vor einigen Jahren für alle Jobinteressierten geöffnet. Dementsprechend breit gefächert waren auch heute wieder die Besucherinnen und Besucher. Eva Niedermair zum Beispiel studiert derzeit in Wien und wird bald mit ihrem Studium fertig. Anschließend würde die Dornbirnerin gerne wieder nach Vorarlberg zurückkommen: "Ich habe mich bei der Jobmesse einfach ein wenig umgeschaut, was es für Möglichkeiten gäbe." Maximilian Böhler aus Hohenweiler geht noch in die HTL Bregenz. Er wollte sich beraten lassen, was er nach der Schule alles machen kann und wurde fündig: "Einige Firmen hatten konkrete Jobangebote, die passen würden und von einigen Firmen habe ich Visitenkarten mitgenommen. Da werde ich dann meine Bewerbungen hinschicken.“ Für Desire Neubauer bot die FHV-Jobmesse eine besondere Gelegenheit: „Ich habe mich bei einigen Firmen persönlich vorgestellt, bei denen ich mich schon vorher schriftlich beworben hatte. Außerdem habe ich noch einige Firmen gefunden, die nicht klassisch in meinen Bereich fallen, aber trotzdem interessant wären. Meine Erwartungen wurden jedenfalls übertroffen", schwärmt die Brandnerin.

Unter den Besucherinnen und Besuchern fanden sich auch zahlreiche Studierende der FH Vorarlberg. "Die Jobmesse ist natürlich auch für unsere Studierenden eine tolle Chance, mit interessanten Unternehmen in Kontakt zu treten", weiß Fitz-Rankl. "Viele nützen die Gelegenheit, um sich einen Praktikumsplatz zu sichern oder über Perspektiven nach dem Studium zu reden. Umgekehrt hören wir von den Ausstellern, dass sie diesen Kontakt mit den Studierenden der FH Vorarlberg suchen und dies einer der Gründe ist, warum der Andrang, als Austeller zur Messe zu kommen, so groß ist."

Ebenfalls sehr zufrieden mit der diesjährigen FHV-Jobmesse zeigten sich die Aussteller.  "Wir haben schon in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen bei der Jobmesse gemacht und konnten auch heuer wieder viele sehr gute Gespräche führen", berichtet die Personalreferentin bei Rhomberg Bau, Sabine Burger. "Das Besondere an dieser Messe ist, dass sehr unterschiedliche Leute kommen und wir deshalb für ganz verschiedene Bereiche mögliche Bewerberinnen und Bewerber finden. Einige der Kontakte werden sicher zu weiteren Gesprächen führen." Auch Mario Amann von ProTask zieht ein sehr zufriedenes Resümee: "Die FHV-Jobmesse ist seit Jahren die beste ‚Quelle’ für Praktikanten und Mitarbeitende. Wir konnten auch heute wieder mit vielen Studierenden aus den technischen und betriebswirtschaftlichen Studiengängen Gespräche führen. Aber auch viele Besucher, die von außen kamen, waren für uns interessante Kontakte.“ Lothar Lins von Bachmann electronic sieht das ähnlich: „Wir waren aus mehreren Gründen bei der Jobmesse: Erstens wollten wir Jobsuchende ansprechen und Mitarbeitende für unsere offenen Stellen finden. Zweites wollten wir mit Studierenden der FH Vorarlberg in Kontakt kommen, die auf der Suche nach Partnern für ihre Bachelor- und Masterarbeiten sind. Für beides konnten wir viele gute Gespräche führen und Kontakte knüpfen."
 

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