Vom 14.02.-16.02.2018 fand an der Technischen Universität in Graz das 15. Symposium Energieinnovation statt. DI Babette Hebenstreit vom Forschungszentrum Energie der FH Vorarlberg präsentierte dabei in der Session "Biomasse, Klima und Umwelt" Forschungsergebnisse aus dem Projekt BioFlex.

Frau Hebenstreit nach ihrem Vortrag an der TU Graz

DI Babette Hebenstreit beim 15. Symposium Energieinnovation an der Technischen Universität Graz

Das Projekt BioFlex beschäftigt sich mit der zukünftigen Teilnahme von Biomassekraftwerken am Strommarkt und wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds Österreich gefördert und im Rahmen des Energieforschungsprogramms 2015 durchgeführt. Frau Hebenstreit berichtete in ihrem Vortrag über die Möglichkeiten der Flexibilisierung von Biomasseheizkraftwerken, mit denen diese auch zukünftig wirtschaftlich am Markt betrieben werden können. Sie zeigte mit ihren Ergebnissen, dass Biomasseheizkraftwerke insbesondere in Phasen eines geringen Wind- und Solarangebots für das Stromnetz eine wichtige Backup-Funktion haben. Sofern diese Backup-Funktion zukünftig über neue Modelle der Einspeisevergütung gefördert wird, wäre in Kombination mit neuen Flexibilisierungs- und Regelungsoptionen ein wirtschaftlicher Betrieb solcher Kraftwerke nötig. Damit könnte laut Frau Hebenstreit ein wichtiger Beitrag für den Themenbereich "Biomasse, Klima und Umwelt" geleistet werden.

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