Das solarbetriebene Boot ist 60 cm lang und nur ein Modell. „Trotzdem hat die Entwicklung und Technik dahinter etwas mit unserer Zukunft zu tun“, ist Elias Eder überzeugt. Der 26-jährige Feldkircher studiert Energietechnik und Energiewirtschaft an der FH Vorarlberg.

Gemeinsam mit vier KollegInnen hat er das Solar-Boot als Projektarbeit konzipiert und gebaut. Seine Motivation: „Im Energiebereich sind alternative Lösungen gefragt. Diese zu entwickeln ist eine spannende Herausforderung und eines der großen Themen der Zukunft. Insbesondere die Speicherung von Energie ist ein Thema, für das innovative Lösungen stark gebraucht werden.“

Praxisbezug überzeugte
Elias Eder hat sich nach seinem Bachelor in Maschinenbau für ein Masterstudium im Bereich Energie entschieden. „Überzeugt hat mich vor allem der hohe Praxisbezug dieses Studiengangs. An der TU war das Studium zu 80% reine Theorie. An der FH Vorarlberg hingegen wird alles im Labor und in Projekten auch praktisch angewandt. Das macht es so spannend.“ 

Der Mix aus theoretischen Grundlagen und praktischer Anwendung bereitet die Studierenden optimal auf die unterschiedlichsten beruflichen Umsetzungen vor. „Die Möglichkeiten, Energie erneuerbar zu erzeugen und effizient einzusetzen, werden immer vielfältiger“, weiß Elias Eder. „Schon heute bieten sich Wind- und Sonnenenergie, Wasserkraft und Biomasse, Wärmerückgewinnung, LEDs, Passivhäuser, Elektromobilität etc. dafür an. Trotzdem gibt es noch viele Fragezeichen.“

Forschung an Schnittstellen
Mit diesen Fragezeichen beschäftigt sich der Feldkircher nun auch beruflich. Seit einem Monat arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungszentrum Energie der FH Vorarlberg. „Ich arbeite an einem Forschungsprojekt zum Thema Meerwasserentsalzung mit. Das passt sehr gut, denn Wasserknappheit ist ebenfalls ein Zukunftsthema und hat mit dem Thema Energie in vielen Bereichen Schnittstellen.“

Generell kann gesagt werden, dass Energie ein interdisziplinäres Thema ist. Unterschiedliche Fachrichtungen und Standpunkte verbinden sich miteinander und arbeiten gemeinsam an Lösungen. Das sieht man auch an den Mitstudierenden von Elias Eder. Sie kommen aus verschiedenen Fachrichtungen und werden ebenso interdisziplinär auf ein breites Spektrum von beruflichen Tätigkeitsfeldern vorbereitet. So ist es zum Beispiel möglich, im Rahmen des Studiums Vertiefungsmodule aus allen technischen Masterstudien an der FH Vorarlberg zu wählen. „Die technischen und wirtschaftlichen Aufgaben im Bereich Energie sind vielfältig und werden in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich noch vielfältiger“, ist Elias Eder überzeugt. Das berufsbegleitende Masterstudium Energietechnik und Energiewirtschaft bietet eine ideale Ausbildung für diese spannenden Berufsfelder der Zukunft!

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