Der diesjährige Landeswettbewerb Vorarlberg der 37. Österreichischen Physikolympiade fand erneut an der FH Vorarlberg statt. Die Physikolympiade ist ein Wettbewerb, in dem SchülerInnen unterschiedlicher Schultypen ihr naturwissenschaftliches Wissen unter Beweis stellen. In Vorarlberg qualifizierten sich 13 SchülerInnen. Als Sieger ging in diesem Jahr Martin Stecher vom Gymnasium Dornbirn Schoren hervor.

Während des Schuljahrs knobeln rund 700 SchülerInnen in unverbindlichen Übungen an anspruchsvollen physikalischen Rechenbeispielen und kniffligen Experimenten, um sich auf die Wettbewerbe der Physikolympiade vorzubereiten. Die Österreichische Physikolympiade wird vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Landesschulräten organisiert und ist ein Angebot in der Begabtenförderung für naturwissenschaftlich interessierte SchülerInnen.

Der Vorarlberger Landesmeistertitel 2018 ging an Martin Stecher vom Gymnasium Dornbirn Schoren. Vizelandesmeister wurde Otto Winter vom Gymnasium Schillerstraße Feldkirch und den dritten Platz belegten punktegleich Johannes Brunner (Gymnasium Blumenstraße Bregenz), Janik Kokot (Gymnasium Schillerstraße Feldkirch), Sarah Fenkart und David Durosinmi (beide Gymnasium Bludenz).

Martin Stecher darf am nächsten Wettbewerb in Linz teilnehmen, wo er mit den besten SchülerInnen aus den anderen Bundesländern um den Einzug ins Bundesfinale kämpft. Das Finale wird heuer in Purkersdorf in Niederösterreich ausgetragen.

Identische Problemstellung
Die Landeswettbewerbe der Physikolympiade finden ganz ähnlich wie die Zentralmatura in allen Bundesländern gleichzeitig mit identischer Problemstellung statt. Der Wettbewerb wird von einem Expertenteam der Universität Graz und von GymnasialprofessorInnen zusammengestellt, dauert vier Stunden und umfasst drei theoretische und eine experimentelle Fragestellung.

Der Schwerpunkt des heurigen Bewerbs lag in den Gebieten Mechanik, Optik und Elektrizitätslehre. Der experimentelle Teil beschäftigte sich mit der Energiebilanz einer „Teelichtheizung“.

Besonders erfreut zeigt sich Dr. Michael Salzgeber, der das Wettbewerbsgeschehen der Physikolympiade in Vorarlberg koordiniert, über die ansprechenden Leistungen aller FinalistInnen: „Außerdem freut es mich, dass auch viele SchülerInnen, die keinen Schulzweig mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt besuchen, das Angebot der Physikolympiade nutzen. Die Physikolympiade stellt auf jeden Fall eine gute Vorbereitung für ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium dar.“

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