Masterstudium. Elena Stautzebach erzählt, warum es ihr Energietechnik und Energiewirtschaft an der FH Vorarlberg angetan haben.

Eisige Kälte, mehrere Wochen Dunkelheit und die Gefahr von einem Eisbären angegriffen zu werden – damit kennt sich Elena Stautzebach aus. Die gebürtige Wienerin ist kälteunempfindlich und liebt das Extreme. Mehrere Monate war sie in der Antarktis und Arktis unterwegs, um zu forschen und eine Ausbildung als Naturführerin für die Polarregionen zu absolvieren. Derzeit ist sie im dritten Semester des Masterstudiums Energietechnik und Energiewirtschaft an der FH Vorarlberg.

Nach dem Gymnasium absolvierte sie ein naturwissenschaftliches Diplomstudium in Wien. Die 30-jährige studierte Meteorologie und Geophysik mit dem Schwerpunkt Meteorologie. Anschließend zog es sie in die Kälte. 2012 verbrachte sie ein halbes Jahr und 2016/17 ein ganzes Jahr in Spitzbergen und absolvierte dort eine Ausbildung zum „Arctic Nature Guide“. Dazwischen war sie von Dezember 2013 bis Februar 2015 in der Antarktis auf der Neumayer Station III als Meteorologin tätig und leitete zusätzlich ein Meereisprojekt. Ziel war die weitere Erforschung des Meereis-Wachstums.

Berufsbegleitendes Studium
Als sie anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos tätig war, suchte sie nach einem Studium im Bereich „Energie“. Dabei stieß sie durch Zufall auf den Studiengang Energiewirtschaft und Energietechnik an der FH Vorarlberg. Beim Besuch der Veranstaltung „FH offen“ erhielt sie die Gelegenheit, die Institution genauer zu betrachten und Gespräche mit den Studierenden zu führen. Sie bekam einen guten Eindruck und war augenblicklich überzeugt: „Es war allerdings ausschlaggebend, dass es ein berufsbegleitendes Studium war, da sich dadurch das Studium finanzieren lässt. Das fand ich sehr positiv.“

Aus der Sicht von Elena spricht für die FH Vorarlberg neben den interessanten Inhalten des Lehrplans auch die persönliche Betreuung seitens der Dozierenden und der Administration. „Studierende erhalten viel Unterstützung, sodass man seine eigenen Vorhaben weiterverfolgen kann.“ Damit meint Elena ihre Sommertätigkeit bei der sie als wissenschaftliche Koordinatorin sowie Ausflugsleiterin und wissenschaftliche Referentin auf einem „Explorerschiff“ in den arktischen Regionen arbeitet.

Neuer Studiengang
Ab dem Wintersemester 2020/2021 wird der Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft durch den Studiengang Nachhaltige Energiesysteme* (*vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria) ersetzt. „Dieser Sektor entwickelt sich ausgesprochen dynamisch. Energie wird digitaler, smarter und erneuerbarer. Unser berufsbegleitendes Masterstudium bildet Fachkräfte aus, die diese Entwicklungen mitgestalten“, erläutert Norbert Menke, Studiengangsleiter Nachhaltige Energiesysteme an der FH Vorarlberg. Es qualifiziert AbsolventInnen zur Bearbeitung und Lösung von technischen und techno-ökonomischen Problemstellungen auf akademischem Niveau. Tätigkeitsfelder bieten die Bereiche Energiemanagement, Regenerative Energien, Digitalisierung, Produktengineering, Elektromobilität sowie in Forschung und Entwicklung.

Weitere Meldungen der FH Vorarlberg