Andreas Sparr studiert „Gesundheits- und Krankenpflege“ an der FH Vorarlberg.

Andreas Sparr schätzt den hohen Praxisbezug im Studium an der FH Vorarlberg (Foto: bise)

„Diese Ausbildung ist wie ein Baum, der sich in alle Richtungen verzweigt“, verdeutlicht Andreas Sparr, wie vielseitig das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Vorarlberg ist. Der 26-Jährige studiert im dritten Semester und ist als Quereinsteiger in eine neue Welt eingetaucht. Aufgewachsen in Sonntag, absolvierte er zunächst die HTL in Rankweil im Zweig Elektronik. Nach dem Abschluss der vierjährigen Fachschule entschied sich Sparr, eine Lehre als Tischler zu absolvieren. Danach war er einige Jahre im Fensterbau tätig und absolvierte die Berufsmatura.

Quereinsteiger
„Die Motivation für einen Berufswechsel kam durch meine Schwester, die als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitet. Dadurch erhielt ich einen Einblick in den Berufsalltag der Pflege sowie diverse Krankheitsbilder, die mich sehr interessiert haben“, blickt der Wahl-Brandner zurück. Klettern, insbesondere Bouldern, ist seine Leidenschaft. Daher rührt sein großes Interesse für den Sport und für den Bewegungsapparat. Er besuchte den Infoabend, um sich über die Studienmöglichkeiten an der FH Vorarlberg zu informieren. „Ich war erstaunt und erfreut zugleich, dass Gesundheits- und Krankenpflege akademisiert wird. Unter mehr als 60 Bewerbungen wurde ich ausgewählt, das war schon sehr cool.“ Mit dem Studium betrat er absolutes Neuland. Im vergangenen Jahr hat sich auch sein eigener Bezug zur Gesundheit verändert. „Ich habe mit dem Rauchen aufgehört, weil mir bewusst wurde, wie ungesund es ist und welche Effekte es im Körper auslöst“, erläutert er.

Aktives Lernumfeld
Das Studium verbindet Theorie und Praxis auf ideale Weise. Innovative Lehr- und Lernmethoden wie praktische Übungen, Fallstudien, Projekte und Planspiele bieten ein aktives Lernumfeld. Nach Abschluss des Studiums sind AbsolventInnen mit wissenschaftlich fundierter beruflicher Handlungskompetenz ausgestattet. „Wir profitieren vom Know-how der DozentInnen, einem wertvollen Netzwerk und spannenden Exkursionen.“ Das Studium hat einen hohen Praxisbezug. Sein erstes Praktikum absolvierte Sparr auf der Unfallchirurgie in Feldkirch, das zweite folgte auf der Internen in Bludenz. Er freute sich über das positive Feedback: Er könne gut mit Menschen umgehen. „Ich denke, dass das eine Schlüsselqualifikation im Pflegebereich ist. Ich hatte keine Hemmungen, auf Patienten zuzugehen. Ich mache mit ihnen genauso manchmal ein Späßchen, wenn es passt“, meint er.

Auch auf prägende Erlebnisse blickt er zurück. „Im Praktikum konnte ich mich auch mit dem Thema Tod auseinandersetzen. Für mich persönlich war das eine tiefgreifende und bereichernde Erfahrung. Und dennoch – wenn du heimkommst, bist du wieder in deiner Welt. Man muss die Arbeit im Krankenhaus lassen, das ist wichtig für die eigene Gesundheit und darauf werden wir im Studium auch vorbereitet“, zieht er seine Schlüsse.

Destination Vietnam
Im fünften Semester des Studiums ist es möglich, ein Auslandspraktikum zu absolvieren. „Meine weiteste Reise bisher ging nach Kreta. Ich möchte andere Kulturen kennenlernen und habe daher vor, dieses Praktikum gemeinsam mit einem Studienkollegen in Hanoi in Vietnam zu verbringen“, blickt der Vorarlberger auf den nächsten spannenden Lebensabschnitt voraus.

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