Andreas Fritz ist überzeugt: Wer gerne programmiert und Motivation mitbringt, schafft das Informatikstudium an der FH Vorarlberg.

Der 24-jährige Montafoner ist ganz relaxt. Er studiert an der FH Vorarlberg Informatik, arbeitet neben dem Studium zu 50 % bei Liebherr als Software Entwickler und hat darüber hinaus seit 4 Jahren eine eigene Firma. Wie er das alles schafft? Er programmiere einfach gerne, erklärt Andreas Fritz: „Schon in der HTL habe ich gewusst, dass mir das Programmieren gefällt. Im Zivildienst habe ich dann meine eigene Firma gegründet und kleine Aufträge angenommen.“ Nach dem Zivildienst sei klar gewesen, dass er Informatik studieren würde. Er entschied sich für das Bachelorstudium „Informatik – Software and Information Engineering“ an der FH Vorarlberg. Besonders das Lernumfeld am Campus findet der 24-Jährige hier sehr angenehm: „Alles ist sehr persönlich und man kennt sich unter einander. Dadurch kann man sich in Teams zusammensetzen und Aufgaben gemeinsam lösen.“

Im Bachelorstudium hat Andreas Fritz vieles gelernt, das er nun im Job anwenden kann. Trotzdem entschied sich der Montafoner für ein weiterführendes Masterstudium, ebenfalls an der FH Vorarlberg: „Ich möchte mein Wissen in bestimmten Bereichen noch weiter vertiefen.“ Dazu können die Studierenden sich für zwei Vertiefungsmodule entscheiden. Zur Auswahl stehen „Internet der Dinge“, „Modellierung, Simulation, Optimierung“, „User Experience“, „Big Data“ und „Autonome Systeme“ sowie weitere Module aus anderen technischen Masterstudiengängen. Andreas Fritz hat sich für die beiden Module „Internet der Dinge“ und „Big Date“ entschieden. „Diese Fachgebiete sind zur Zeit die großen Themen in Unternehmen. Jede Maschine wird ans Netz angehängt, und man sammelt Daten, die dann weiterverarbeitet werden müssen“, so seine Begründung. „Ich denke, dass hier in Zukunft noch große Arbeitsbereiche entstehen.“

Im Unterschied zum Bachelorstudium müssen die Studierenden im Master viele Lerninhalte selbst erarbeiten. Die DozentInnen stehen dabei als MentorInnen zur Seite. Andreas Fritz hat soeben sein erstes Semester im Master abgeschlossen. Drei weitere Semester liegen noch vor ihm. Sein großes Ziel für die Zukunft ist eine 100 %-ige Selbstständigkeit. Die Chancen dafür stehen gut. „Mit dem Bachelor hat man das Wissen, um Software nach den individuellen Anforderungen der Kunden zu programmieren. Das mache ich ja auch bereits in meinem Job und in meiner eigenen Firma. Mit dem Master möchte ich in Zukunft auch im Bereich Consulting arbeiten.“ 

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