Kooperationsvereinbarung mit Alpla und Meusburger

Seit einigen Jahren arbeitet die FH Vorarlberg noch intensiver mit regionalen Unternehmen zusammen. Neben den bekannten „Starken Partnern“ Bachmann Electronics, Blum, Doppelmayr, Hirschmann Automotive, illwerke vkw, inet logistics, Liebherr, ThyssenKrupp Presta sowie Zumtobel Group sind ab sofort Alpla und Meusburger neue Partner der FH Vorarlberg. Somit kooperieren derzeit insgesamt elf regionale Unternehmen mit der FH Vorarlberg. Durch die Zusammenarbeit soll vor allem das Interesse an Technik und technischen Studienrichtungen gestärkt werden.

Im Jahr 2014 folgte der Startschuss für eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen der FH Vorarlberg und regionalen Industrieunternehmen. Gemeinsam soll das Interesse an Technik und technischen Studienmöglichkeiten - angefangen von der Kinder- und Jugenduni, Workshops mit Schulen bis hin zu Netzwerktreffen mit Absolventinnen und Absolventen der FH Vorarlberg - gefördert werden.

Nun wird die Kooperation durch zwei weitere international tätige Unternehmen ausgebaut. Uwe Breuder, Personalleiter am Hauptstandort Hard der Alpla Group freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit der Partnerschaft wollen wir insbesondere die Initiativen der FH Vorarlberg unterstützen, um Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. Damit kann man nämlich gar nicht früh genug beginnen, wenn man in Zukunft Fachleute im Land ausbilden will, die von Vorarlberger Betrieben so dringend gebraucht werden. Formate wie die Kinderuni sind wirklich toll und daran beteiligen wir uns sehr gerne. Zudem schätzen wir den Kontakt zu Studierenden im Rahmen von Abschlussarbeiten oder Forschungsprojekten, auch einige Alpla Mitarbeitende studieren an der FH Vorarlberg. Von diesem engen Austausch profitieren am Ende des Tages alle – Studierende, Fachhochschule und die beteiligten Unternehmen.“

Auch Roman Giesinger, Kommunikationsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Meusburger Georg GmbH & Co KG betont, wie wichtig eine Partnerschaft zwischen der FH Vorarlberg und Vorarlbergs Wirtschaft ist: „Wir freuen uns sehr, dass wir uns seit April 2020 ‚Starker Partner‘ der FH Vorarlberg nennen dürfen. Wir wollen die langjährige Zusammenarbeit weiter intensivieren und haben uns daher ganz bewusst für diese Partnerschaft entschieden. Ziel ist, durch die zukünftig noch engere Abstimmung einen gemeinsamen Weg für junge Talente in der Vorarlberger Arbeitswelt zu finden. Dabei fokussieren wir uns vor allem auf die Studiengänge ‚Informatik – Digital Innovation‘ und ‚Wirtschaftsingenieurwesen‘.“

Technikworkshops für Kinder und Jugendliche
Die Partnerschaft beinhaltet zahlreiche Maßnahmen, die die FH Vorarlberg zusammen mit den Unternehmenspartnern durchführen. Durch ihre Unterstützung können zum Beispiel Workshops, Schulprojekte, Exkursionen bzw. Netzwerktreffen angeboten werden.

So wird mittlerweile an einigen Vorarlberger AHS und BHS der Unterricht auch an der FH Vorarlberg abgehalten, im Rahmen von Wahlpflichtfächern, Naturwissenschaftlichen Labors oder technischen Freifächern. Die Projektverantwortlichen entwickeln gemeinsam mit den Schulen individuelle Programme, zugeschnitten auf das jeweilige Alter, Vorkenntnisse und Zeitumfang. Unter dem Titel “Technik beGREIFEN” können die Jugendlichen in den Labors der FH Vorarlberg technische Fragestellungen aus dem Unterricht selbst praktisch umsetzen.
„Bei uns lernen die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel einen Industrieroboter zu programmieren oder Elektronik aufzubauen“, erklärt Mag. Stefan Fitz-Rankl, Geschäftsführer der FH Vorarlberg.

Solche und viele andere Maßnahmen wie beispielsweise die Kinder- oder Jugenduni sollen dafür sorgen, dass auch in Zukunft viele Studierende an der FH Vorarlberg ausgebildet werden können und dem Arbeitsmarkt als Fachkräfte zur Verfügung stehen. Die Unterstützung durch die „Starken Partner“ ist bei allen diesen Maßnahmen ganz wesentlich.

Zusammenarbeit mit Vorarlbergs Wirtschaft
Die FH Vorarlberg arbeitet sehr eng mit Unternehmen aus Vorarlberg und der Region zusammen. Diese Zusammenarbeit zeigt sich zum einen in zahlreichen Forschungsprojekten und Forschungsaufträgen mit und für Unternehmen, zum anderen in gemeinsamen Projekten mit Studierenden. Nicht selten ist die Bachelor- oder Masterarbeit als praxisorientierte Arbeit innerhalb eines Unternehmens ausgelegt. Das heißt, die Unternehmen haben die einmalige Chance, einen bestimmten Sachverhalt unter streng wissenschaftlichen Gesichtspunkten untersuchen zu lassen und sich mit dem neu gewonnenen Wissen wirksam weiterzuentwickeln.

Ausbildung zusammen mit und für die Unternehmen in der Region ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs der FH Vorarlberg. Durch die Kooperationsvereinbarung mit den „Starken Partnern“ soll diese Zusammenarbeit noch vertieft und weiter ausgebaut werden. Die Studierenden haben nach und zum Teil auch während des Studiums beste Aussichten auf einen attraktiven Arbeits- bzw. Praktikumsplatz.

Weitere Meldungen der FH Vorarlberg