Seit einigen Jahren arbeitet die FH Vorarlberg noch intensiver mit regionalen Unternehmen zusammen. Derzeit kooperieren insgesamt zehn regionale Unternehmen mit der FH Vorarlberg.

Diese „Starken Partner“ sind Alpla, Bachmann Electronics, Blum, Doppelmayr, Hirschmann Automotive, illwerke vkw, Liebherr, Meusburger, ThyssenKrupp Presta sowie die Zumtobel Group.
In der Zumtobel-Lichtzentrale in Dornbirn fand am Mittwoch zum ersten Mal ein Netzwerktreffen mit den „Starken Partner“ zu den Themen der Zukunft statt. Der Austausch soll künftig einmal jährlich stattfinden.

Der Arbeitsmarkt ist und bleibt in Bewegung. Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden immer wichtiger. Unternehmen werden sich zunehmend bewusst, dass Ressourcen nur limitiert vorhanden sind. Die ökologische und gesellschaftliche Verantwortung für Unternehmen steigt spürbar. Einen klaren Wettbewerbsvorteil werden künftig jene Firmen haben, die im Sinne der Nachhaltigkeit proaktiv handeln. In diesem Zusammenhang verändern sich auch die Berufsbilder kontinuierlich und dynamisch. Genau zu diesem Thema fand am Mittwochnachmittag ein Netzwerktreffen aller „Starken Partner“ der FH Vorarlberg im neuen Zumtobel-Lichtforum in Dornbirn statt.  

Jobs der Zukunft
„Die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Zumtobel Group mit der FH Vorarlberg als auch der dadurch forcierte Austausch der ‚Starken Partner‘ untereinander bedeuten eine gegenseitige Stärkung und sind Impulsgeber für neue Studienformate, die sich nach den Anforderungen der Industrie an die Zukunft richten. Wir schätzen den Dialog über das eigene Unternehmen hinaus und wollen in gemeinsamen Projekten etwas bewegen, um den Wirtschafts- und Lebensraum Vorarlberg mit exzellent ausgebildeten Fachkräften zu stärken und für zukünftige Generationen zu sichern“, betonte Alfred Felder, CEO Zumtobel Group.

Nach der Begrüßung durch Alfred Felder folgten Keynotes und Vorträge: Was sind die Anforderungen an künftige Jobs? Welche Qualifikationsprofile bzw. Fähigkeiten sind nötig, um am Markt erfolgreich zu sein und nachhaltig zu agieren? Welche fachlichen und sozialen Kompetenzen müssen künftige ArbeitnehmerInnen mitbringen? Diese Fragen stellten sich vergangenen Mittwoch Personalverantwortliche großer regionaler Unternehmen in lockerer Atmosphäre. Die VertreterInnen der Unternehmen Alpla, Bachmann, Blum, Doppelmayr, Hirschmann Automotive, illwerke vkw, Liebherr, Meusburger ThyssenKrupp Presta und Zumtobel Group waren sich einig: „Nachhaltigkeit ist ein aktueller und zukünftig sehr wichtiger Fokus in der Gesellschaft, aber auch in der Industrie. Die Jobs werden sich in Zukunft noch schneller ändern – lebenslanges Lernen wird immer wichtiger. Wir suchen deshalb Menschen, die bereit sind, immer wieder Neues zu lernen, sich zu vernetzen, lösungsorientiert arbeiten und sich begeistert auf neue Themen einlassen“, so der allgemeine Tenor.

Die FH Vorarlberg befasst sich vor allem mit diesen „Jobs der Zukunft“ und bildet genau in und für diesen Bereich aus. Was sind zukunftsträchtige Studiengänge, deren Absolventinnen und Absolventen Vorarlbergs Wirtschaft braucht? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Hochschule von Beginn an.Die enge Vernetzung mit möglichst vielen Unternehmen ist der FH Vorarlberg generell ein großes Anliegen. Durch die Partnerschaft mit diesen zehn Unternehmen findet ein kontinuierlicher Austausch mit Vorarlbergs Wirtschaft und deren Anforderungen an die zukünftigen AbsolventInnen statt. Neue gemeinsame Ideen und Projekte entstehen.

Klimaschutz studieren
Um dem Klimawandel beizukommen, bedarf es Bewusstsein, Veränderungswillen und Fachkräfte mit dem nötigen Know-how. Der Bedarf an UmweltexpertInnen steigt. Dazu waren sich alle Unternehmen bei diesem Treffen einig. Die Jobchancen nach dem Studium sind hervorragend. Umwelt- und KlimaexpertInnen werden in der Industrie und im öffentlichen Sektor gesucht. An der FH Vorarlberg werden Studierende genau in diesen zukunftsträchtigen Bereichen ausgebildet. Besonders gefragt sind UmwelttechnikerInnen. Ab Herbst 2021 bietet die FH Vorarlberg deshalb den neuen Bachelorstudiengang „Umwelt und Technik“ an*.

So können Studierende die Zukunft mitgestalten und sich beste Karrierechancen sichern. Ronald Mihala, Fachbereichsleiter Technik an der FH Vorarlberg, gab an diesem Abend einen Einblick in die Fokusthemen des Studiengangs: „Für Umweltbewusste und Zukunftsvisionäre ist dieses Studium genau die richtige Wahl. Das Angebot an Lehrveranstaltungen ist breitgefächert. Von Umwelttechnik bis hin zu Ressourcenmanagement ist alles abgedeckt. Wir wollen ExpertInnen fit für die Zukunft machen.“ Im Master können sich die BachelorabsolventInnen im berufsbegleitenden Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ spezialisieren. Aber auch für QuereinsteigerInnen aus der Praxis ist der Masterstudiengang geeignet.

* vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria

 

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