Bewerber und Studierendenzahlen bleiben weiter auf hohem Niveau. Neue Studiengänge auf die Zukunft ausgerichtet.

Um den Klimawandel beizukommen braucht es top ausgebildete Expert:innen, die Umwelt und Technik zusammenbringen. ©FHVorarlberg/Rogenmoser

Die FH Vorarlberg wurde von der Corona-Pandemie in einer Wachstumsphase erwischt, in ihrer Weiterentwicklung aber nicht gebremst. Der Studienbetrieb wurde erfolgreich auf Distance Learning umgestellt und die Nachfrage nach Studienplätzen an der FH ist ungebrochen. Der Ausbau mit neuen zukunftsorientierten Studiengängen und die Erweiterung des Platzangebots werden konsequent fortgesetzt, so Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink im Pressefoyer am Dienstag, 2. März. Ein Fokus ist dabei auf den im Herbst 2021 startenden Bachelorlehrgang „Umwelt und Technik“ und das Masterstudium „Wirtschaftsinformatik – Digitale Transformation“ (ab Herbst 2022) gerichtet.

Derzeit sind an der FH Vorarlberg 1.596 Studierende eingeschrieben, davon 47 Prozent berufsbegleitend. Im Krisenjahr 2020 haben sich 1.344 Interessierte auf die rund 600 Anfängerstudienplätze beworben. Für Landeshauptmann Wallner ist es erfreulich und wichtig, dass die FH gut durch die Pandemie kommt. „Unsere Wirtschaft wird gut ausgebildete Fachkräfte für den Aufschwung dringend brauchen“, betonte er einmal mehr. Mit der Erweiterung des Studienangebots in den Bereichen Umwelttechnik und Digitalisierung stelle sich die FH zukunftsträchtig auf.

Landesstatthalterin Schöbi-Fink hob hervor, dass die speziellen Herausforderungen im Corona-Jahr nicht zu einer Steigerung der Studienabbrüche geführt haben. Auch die Zwischenbilanz der Mitwirkung in einem Netzwerk von acht europäischen Hochschulen fällt trotz Corona höchst positiv aus. „Als Europäische Universität hat die FH Vorarlberg einen zusätzlichen Qualitätsschub erfahren“, sagte Schöbi-Fink.

Optimistisch äußerte sich auch FH-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl: „Wir haben die Aufgabe bewältigt, den Betrieb sicherzustellen, und können sagen, dass für keine Studierende und keinen Studierenden ein Zeitverlust entstanden ist.“ Nun sei der Blick nach vorn gerichtet – auf das laufende Aufnahmeverfahren und auf die Bauarbeiten zur Sanierung und Erweiterung der Fachhochschule.

Ronald Mihala, seit einem Jahr Leiter des Fachbereichs Technik der FH Vorarlberg und damit für rund 40 Prozent der Studierenden zuständig, erläuterte die Bedeutung der neuen Studienangebote. Im Studiengang „Umwelt und Technik“ werden Fachleute ausgebildet, die angesichts des Klimawandels die Folgewirkungen von Produkten und Prozessen auf die Umwelt bewerten und Lösungen für die Zukunft entwickeln können. Und der künftige Masterstudiengang „Wirtschaftsinformatik – Digitale Transformation“ soll dazu beitragen, die Chancen aus dem rapide voranschreitenden Prozess der Digitalisierung zu nützen und die dafür notwendigen Spezialistinnen und Spezialisten direkt im Land auszubilden.

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