Das Bachelor-Projekt „opensight Dornbirn“ von Julian Dünser ist ein Mixed Reality-Service. Durch eine MR-Brille können virtuelle Inhalte angezeigt und damit intuitiv interagiert werden. Mit diesem Projekt gewinnt Julian Dünser beim smartcity Dornbirn Wettbewerb 2021 den 2. Platz. Bei diesem Wettbewerb werden speziell digitale bzw. smarte Projekte der Stadt Dornbirn ausgezeichnet. Konzipiert und umgesetzt hat Dünser „opensight Dornbirn“ im Rahmen seines Bachelorstudiums InterMedia an der FH Vorarlberg.

Mixed Reality-Service

Durch eine MR-Brille werden in „opensight Dornbirn“ virtuelle Inhalte angezeigt. Die User können ihren Weg durch die Stadt erkunden und an so genannten Points of Interests mehr über das Gebäude, das Restaurant, die Geschichte, die Menschen etc. erfahren. Dabei ist die digitale Umsetzung insofern mehrwertbringend, da das System an User/innen, Umgebung, Situation oder persönliche Interessen einfach angepasst werden kann. Der spekulative Designansatz spiegelt sich in der Art der Informationsvermittlung wieder. Interaktion mit dem System (Mixed Reality Brille HoloLens2) funktioniert dabei mit Händen, Blickkontakt oder Stimme. 

Julian Dünser erklärt: „Die Inhalte, die an den jeweiligen POIs zu finden sind, sind in erster Linie auf die Daten der v-cloud zurückzuführen. Zusammen mit einem zusätzlichen CMS Programm kann ich zusätzliche Inhalte hinzufügen bzw. überschreiben. So biete ich eine maximale Kontrolle über die Daten und Informationen und es lassen sich sehr flexibel und einfach Daten anpassen. Inhalte sind dabei Texte, Bilder, Statistiken, Videos, Erzählungen, Simulationen, (historische)-3D-Modelle, etc. In weiterer Folge sollen dann auch Daten und Projekte von anderen Institutionen hinzukommen bzw. AR-basierte Projekte mit eingebunden werden. Mein opensight-Service-Konzeption sieht vor, dass die Userinnen und User die HoloLens-Brille bei vielen Partner-Stellen der Stadt Dornbirn abholen und wieder abgeben können. Über eine Website soll eine einfache Registrierung und Termin-Reservierung vorgenommen werden können. Sodass ein möglichst geringer Aufwand für das Erreichen des Erlebnisses entsteht. Die Abrechnung erfolgt dabei im Nachhinein und wird mittels der jeweiligen Nutzungsdauer berechnet.“ Mehr Infos

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