5 Millionen Euro für überbetriebliches Forschungszentrum – Joint Venture von FH Vorarlberg und AIT als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Credit: VLK/Frederick Sams

Das AIT Austrian Institute of Technology und die FH Vorarlberg bündeln ihre Expertise in Form eines Joint Ventures. Das gaben Landeshauptmann Markus Wallner und AIT Aufsichtsratsvorsitzender Hannes Androsch am 22. April 2021 in Dornbirn bekannt. Die Partner investieren in fünf Jahren rund fünf Millionen Euro in den Auf- und Ausbau der Digital Factory Vorarlberg GmbH. 

Bereits seit 2018 forschen Mitarbeitende der FH Vorarlberg in der Digital Factory an den digitalen Technologien für die Fertigungsanlagen der Zukunft. Das größte außeruniversitäre Forschungszentrum Österreichs, das AIT Austrian Institute of Technology, zählt seit Mitte 2019 zu den strategischen Partnern. Ein interdisziplinäres Projektteam bestehend aus FH Vorarlberg und AIT unter Koordination der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) konzipierte auf dieser Basis ein Forschungszentrum für den Standort Vorarlberg in Form eines Joint Ventures, an dem das AIT zu 51 Prozent und die FH Vorarlberg zu 49 Prozent beteiligt ist. 

Für den Auf- und Ausbau der „Digital Factory Vorarlberg GmbH“ steht in den ersten fünf Jahren eine Basisfinanzierung in Höhe von rund fünf Millionen Euro zur Verfügung. Im Vollausbau wird die Basisfinanzierung jährlich 1,5 Millionen Euro betragen. Rund 30 MitarbeiterInnen werden am Institut beschäftigt sein. 

Ein Wissenszentrum für Digitalisierung

Die Verknüpfung der regionalen Hochschule mit den Kompetenzen des größten außeruniversitären Forschungszentrums Österreichs eröffnet den Zugang zu internationalen Forschungsnetzwerken, schafft überbetriebliche Forschungskapazität und -kompetenz und macht diese für Vorarlberger Unternehmen zugänglich. „Gemeinsam können wir praxisorientierte Lösungen entwickeln, in unserer Modellfabrik validieren und die Betriebe beim Kompetenzaufbau unterstützen. Kurz gesagt, wir bauen das Wissenszentrum für Digitalisierung hier am Standort massiv aus und werden aktuelle Forschungsergebnisse für unsere Partner in der Wirtschaft noch besser nutzbar machen“, zeigt sich Stefan Fitz-Rankl, Geschäftsführer der FH Vorarlberg, überzeugt. „Digitalisierung verlangt von Betrieben völlig neue Fähigkeiten. Unternehmen sollten sich frühzeitig mit den Chancen und disruptiven Effekten digitaler Technologien auseinandersetzen und dabei Forschung als Spielwiese für neue Ideen betrachten”, ergänzt Helmut Leopold, Head of Center for Digital Safety & Security am AIT.

Hier können Sie die Presseunterlagen des Landes Vorarlberg downloaden.

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