Masterarbeit der Energietechnik und Energiewirtschaft: Eine transiente energietechnische Simulation des realen „Sonnenhauses 2.0“

Bild: Norbert Fraccaro, Horst Zimmermann, Andreas Peter, Gerhard Huber (leider nicht im Bild: Arnold Feuerstein)

Am 15. Juli trafen sich Horst Zimmermann (Bauherr und Mitbegründer Zima), Arnold Feuerstein (Gründer Dorfinstallateur), Norbert Fraccaro (Steuerungs- und Regelungstechniker, Dorfinstallateur), FH Vorarlberg-Absolvent Andreas Peter und sein Betreuer Gerhard Huber vom Forschungszentrum Energie in Göfis zur Übergabe der Masterarbeit „Sonnenhaus 2.0“ und zur Besichtigung des Objektes.

Andreas Peter hat in seiner Masterarbeit der Energietechnik und Energiewirtschaft eine transiente energietechnische Simulation des realen „Sonnenhauses 2.0“ durchgeführt. Dabei wurde die gesamte Haustechnik, sowie der Einfluss von Bewohner:innen und auch möglicher Elektromobilität betrachtet.

Das Sonnenhaus 2.0 ist die technologische Weiterentwicklung des ersten Sonnenhauses, welches bereits 1978 das erste „sonnenbeheizte“ Haus Österreichs war, und mit dem Staatspreis für Energieforschung ausgezeichnet wurde. Das neue Haus ist mit fassadenintegrierten PV-Paneelen ausgestattet, die den Großteil des Energiebedarfes decken soll. Durch die umfangreichen Simulationen von Andreas Peter konnten Einflussgrößen wie adaptierte Steuerungsalgorithmen der Haustechnik, optimierte Speichereinheiten oder die Ladung von E-Mobilen auf den Autarkie- und Autonomiegrad des Hauses untersucht werden.

Die Erkenntnisse aus der Masterarbeit werden in die Anlagentechnik übernommen und durch weiterführende Auswertungen durch die Fa. Dorfinstallateur überprüft und ausgewertet.

Weitere Meldungen der FH Vorarlberg