Beim ersten Event der neuen Reihe „FORWARD – gemeinsam weiterdenken“ der Fachhochschule Vorarlberg (FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences) stand die Frage „Ist CO2 die Währung der Zukunft?“ im Zentrum. Mögliche Antworten diskutierten die Teilnehmer:innen – von Studierenden und Schüler:innen über Politiker:innen und Unternehmer:innen bis hin zur Klimaforscherin.

Die einen demonstrieren, die anderen diskutieren, alle haben ein Ziel: Auf die dringenden Herausforderungen der Klimakrise Lösungen finden und rasch handeln. So widmete auch die FHV die erste Ausgabe der neuen Eventreihe FORWARD – gemeinsam weiterdenken der Fragestellung „Ist CO2 die Währung der Zukunft?“. Markus Preißinger, Leiter des Forschungszentrums Energie und Inhaber der illwerke vkw Stiftungsprofessur, führte in das Thema „Energieautonomie und CO2-Ziele“ ein und moderierte die Podiumsdiskussion mit illustren Teilnehmern: Staatssekretär Magnus Brunner, Investor Alois Flatz, Geschäftsführer der Forschungsstelle für Energiewirtschaft Wolfgang Mauch und Unternehmer Hubert Rhomberg. Preißinger legte es dabei durchaus auf eine kontroverse Diskussion an und stellte immer wieder den konkreten Bezug zum Wirtschaftraum Bodenseeregion her. Auch die 6-jährige Sophia Schalber, die mit ihrer Mutter im Publikum saß, wollte es ganz genau wissen: „Ich liebe Pferde. Was macht ihr, damit ich auch in 50 Jahren noch an der frischen Luft ausreiten kann?“, fragte sie die Teilnehmer am Podium. 

Klimawandel betrifft jeden

Unmissverständlich machte die bekannte Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb in ihrem Vortrag klar, dass der Klimawandel bedeutende Auswirkungen auf jeden einzelnen hat. Ihr dringender Appell lautete: „Jeder und jede muss sich überlegen, ob das eigene Handeln ein Schritt in die richtige Richtung ist.“ Es brauche dringend Vorbilder, besonders im Bildungsbereich: „Würde ich zu meinen Vorträgen mit dem Auto anreisen, dann könnte ich mir gleich die ganze Reise sparen. Und diese Frage kommt von jungen Menschen immer.“ Was ein international agierendes Unternehmen wie der Verpackungshersteller Alpla zur Reduktion der CO2-Emissionen beiträgt, veranschaulichte Sustainability Managerin Linda Staib anhand konkreter Projekte. 

Im Anschluss an die Diskussion hieß es „Meet & Enjoy“ im Foyer der FHV. Dabei setzten Gäste wie Bundesrat Adi Gross, Josef Burtscher und Karin Feurstein-Pichler (Energieinstitut Vorarlberg) und Anna Maierhofer vom Klimaneutralitätsbündnis 2025 sowie Verena Lässer-Kemple (Ökoprofit Koordination/Vorarlberger Landesregierung) den Austausch im gemütlichen Rahmen fort. Auch Florian Ölz (Geschäftsführer Ölz Meisterbäcker), Sustainability Director Sebastian Gann (Zumtobel Group) und Tobias Ilg (Energiewerk Ilg) freuten sich über die Möglichkeit zum Netzwerken. Klaus Österle von Zeughaus Design überzeugte sich mit Kolleg:innen von der Umsetzung des neuen Brand Designs der FHV, das erstmals beim Event zu sehen war. Die positiven Rückmeldungen zum neuen Markenauftritt stimmten Marketingleiter Richard Flax positiv auf weitere Begegnungen am Campus. FHV-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl und Fachbereichsleiter Technik Ronald Mihala freuten sich über die gute Resonanz zum jungen Eventformat. 

Über FORWARD – gemeinsam weiterdenken

FORWARD – gemeinsam weiterdenken ist das neue Event-Format der FHV. Aktuelle wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen werden aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und kontrovers diskutiert. Dazu treffen Wissenschafter:innen, Expert:innen und Vordenker:innen im Herzen der Bodenseeregion – am Standort der Fachhochschule in Dornbirn – zusammen. Der abwechslungsreiche Mix aus Keynotes, Diskussionsrunden und Erfolgsstorys aus der Wirtschaft steht für Inspiration, neue Ideen und zukünftige Chancen

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