„Einfach cool“ findet Philipp Wüstner die FHV. Er studierte ab 1997 InterMedia und schloss sein Studium 2001 ab. Seither hat er eine beachtliche Karriere hingelegt. Nach vielen Jahren beim ORF setzt er als Projektleiter Vertrieb und Marketing die regionale Limonade VO ÜS gekonnt in Szene. Im Interview verrät er drei Gründe, warum man unbedingt an der FHV InterMedia studieren soll.

Name & AlterPhilipp Wüstner, 48 Jahre
Beruf, UnternehmenProjektleiter Vertrieb und Marketing, VO ÜS
Studium, AbschlussjahrInterMedia, 2001

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf besonders?

Dass wir mit unserem Produkt genau das vertreten, wofür ich auch persönlich einstehe: nämlich Regionalität und Nachhaltigkeit, denn wir produzieren in Vorarlberg. Zudem haben wir etwas Einzigartiges geschaffen: Zwei Brauereien, die beim Bier in Wettbewerb zueinanderstehen, bei der Limonaden-Produktion aber gemeinsame Sache machen – ein Vorarlberger Weg! Ich habe zuvor 20 Jahre beim ORF gearbeitet, 14 Jahre davon als Moderator und habe von der Früh- und Abend- bis zur Sondersendung alles moderiert. Ich wollte nach dieser Zeit einen neuen Weg einschlagen und da war diese Position im Marketing und Vertrieb bei VO ÜS sehr interessant. 

Hatten Sie während des Studiums ein konkretes berufliches Ziel?

Mein Ziel war beim ORF Vorarlberg zu arbeiten, es war das größte Medienunternehmen im Land und ein Big-Player in Österreich. Der ORF bot für einen Medienschaffenden alle Möglichkeiten bis hin als Auslandskorrespondent zu arbeiten. Ich war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort: So habe ich das erste dreiwöchige Praktikum beim aktuellen Dienst ergattert. Das hat so gut gepasst, dass ich ab dem Zeitpunkt in allen Ferien beim ORF gearbeitet und auch das Berufspraktikum dort absolviert habe. Nach meinem Abschluss 2001 wurde ich vom ORF übernommen und von 2006 bis 2020 habe ich im Radio moderiert.

Nennen Sie drei Gründe für ein InterMedia Studium:

Erstens: Wir haben alles gelernt und uns überall eingearbeitet und spezialisieren können. Ich habe Studienkolleg:innen, die sich auf Videoschnitt und -produktion spezialisiert haben, andere sind in die Werbung oder in die Gestaltung gegangen. Man bekommt Wissen in der gesamten Medienbandbreite vermittelt, kann eine Schnittstelle beispielsweise zwischen Programmierer:innen und Gestalter:innen sein. 
Zweitens: Der fixe Zeitplan des FHV-Studiums, mit Stundenplan, Prüfungsterminen, Praktika. Das hat mir damals sehr geholfen. 
Drittens, und ganz klar: Die FHV ist einfach cool! Die Größe der FHV ist perfekt, nicht zu groß und nicht zu klein. Und sie liegt perfekt zwischen Bergen, See und dem dynamischen Rheintal, das bekommst du nur hier! Wir hatten eine moderne Ausstattung und das hat uns Studierende sehr viel Spielraum gegeben. Für unsere Diplomarbeit sind wir in die USA geflogen, um Dreharbeiten zu machen und durften das Equipment der FHV ausleihen. Es ist ein kreativer Studiengang, der dich bei deinen Ideen voll unterstützt.

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten haben Sie während des Studiums erworben?

Gerade auch bei der Teamarbeit wurde die große Bandbreite an Erfahrungen der unterschiedlichen Studierenden eingebracht, das ist sehr spannend. Wir waren Studierende zwischen 18 und 30 Jahren. Und das zwingt dich auch, deinen „eigenen Garten“, deine Komfortzone zu verlassen, denn darin allein wächst nichts. Das zu verinnerlichen hilft dir in deinem Berufsleben ungemein. Die FHV gibt einem die Möglichkeiten, genau über diese Grenze hinaus zu gehen – in einem Umfeld, in dem du immer aufgefangen wirst.

Welchen Tipp würden Sie FHV-Studierenden mit auf den Weg geben?

Ganz klar zu netzwerken, mit den Leuten der FHV in Kontakt zu treten – nicht nur vom eigenen Studiengang – und Kontakte auch am Leben zu halten. Das ist unglaublich viel wert. Gerade auch, wenn man an eine Selbstständigkeit denkt, ist das Gold wert.

(Fotocredit: Sabrina Schneider)

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