Die International Week ermöglicht Pflegestudierenden der FHV den weltweiten Austausch, obwohl Studienreisen derzeit aufgrund der Pandemie kaum durchführbar sind. Das große Interesse an den Abschlusspräsentationen zeigt, wie wertvoll das Format für Student:innen und Lehrende gleichermaßen ist.

Die Covid-19-Pandemie schränkt die Reisemöglichkeiten von Studierenden deutlich ein. Die Fachhochschule Vorarlberg (FHV – University of Applied Sciences) entwickelte daher die virtuelle „International Week“, um Pflegestudierenden der FHV und anderen internationalen Pflegehochschulen die Teilnahme an Vorlesungen von internationalen Akademiker:innen zu ermöglichen. Die Studierenden arbeiten darüber hinaus gemeinsam an einem Projekt zu relevanten Fragen aus der pflegerischen Praxis. Die Ergebnisse werden in einer Online-Konferenz vorgestellt. Dieser Ansatz gibt Studierenden nicht nur die Möglichkeit, mit anderen ihr Wissen zu teilen und von ihnen zu lernen, sondern stärkt auch das Profil des Bachelorstudiums Gesundheits- und Krankenpflege im Vorarlberg. 

Konkrete Aufgabenstellungen

Ende November 2021 arbeiteten FHV-Studierende des fünften Semesters der Gesundheits- und Krankenpflege mit Kommiliton:innen aus Deutschland, USA, Großbritannien, den Niederlanden und Griechenland an zwei verschiedenen Themen. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit der pflegerischen ambulanten Versorgung einer alleinstehenden an Krebs erkrankten Mutter. Die zweite Gruppe reflektierte gemeinsam über Pflegerituale bei einem 65-jährigen Patienten, der aufgrund einer infizierten Gallenblase operiert werden muss. 
Jeden Tag nahmen beide Gruppen an Vorlesungen teil, in der sich der/die Vortragende mit der speziellen Thematik auseinandersetzte. Kolleg:innen aus den Niederlanden, der Schweiz, den USA, Schottland und Österreich berichteten von ihren Forschungsschwerpunkten.

Bereichernde Diskussionen

An der Abschlusskonferenz der International Week nahmen insgesamt 83 Personen teil und folgten den ländervergleichenden, mit der entsprechenden Evidenz unterbauten Präsentationen. Je länger die Konferenz andauerte, desto interessanter verliefen die Diskussionen zwischen den Vertreter:innen der verschiedenen Länder. 

Die Rückmeldungen waren sehr positiv, hier nur zwei Beispiele:
“I thought it was great to discover care in other countries and compare it to Austria. After all, you can only learn from each other.” 
“I found it great to get to know different students from different countries. The presentation on Wednesday was extremely helpful - also for my bachelor thesis.” 
 

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