Vom Tischler zum FHV-Studenten des Bachelorstudiengangs Gesundheits- und Krankenpflege – Peter Terplan hat das ideale Studium für sich gefunden.

FHV-Student Peter Terplan ist vielseitig interessiert – neue Sprachen lernen zählt er ebenso zu seinen Hobbys wie Meeresbiologie, Modellbau und die Themen Gesundheit und Pflege. Und genau Letztere hat er zu seinem Berufswunsch gemacht. Der Tischler hat in einer Phase der Neuorientierung ein Arbeitstraining in einem Altenheim absolviert. „Dort bekam ich einen super Einblick in den abwechslungsreichen Pflegeberuf“, so der 28-Jährige. „Ein positives Feedback der Bereichsleitung motivierte mich zusätzlich, den Berufswunsch der Pflege zu vertiefen.“

Studienbefähigungsprüfung

Die Ausbildung zur Pflegeassistenz folgte und bis 2019 schloss Peter zudem die Pflegefachassistenz ab. „Obwohl ich ein Studium als Ziel hatte, dachte ich zunächst, dass ich nur mit Matura studieren könnte.“ Mit entsprechenden Zusatzprüfungen und facheinschlägigen Qualifikationen ist dies jedoch möglich. „Ich studiere nun schon im dritten Semester. Wir haben bisher nicht nur in der Praxis intensive Einblicke erhalten, sondern bereits in Theorie, Ethik und Forschung.“

Moderne Technik

Peter Terplan möchte in vielen Fachgebieten im Gesundheits- und Krankenpflegebereich Wissen aufsaugen und kann sich auch gut vorstellen, später in der Forschung zu arbeiten. Beeindruckt in dieser Hinsicht hat ihn FHV-Forscher Hubert Jocham mit SAM, dem Auskultationssimulator (eine Simulationspuppe). Mithilfe einer AR-Brille (Hololens) wurde den Studierenden ein virtuelles Herz auf den Brustkorb der Puppe projiziert. Die Studierenden können so die zum Abhören (auskultieren) des Herzens wichtigen Anlegepunkte genau lokalisieren. „In diesem Bereich wird sich in der Ausbildung noch viel ändern“, ist er sich sicher.

Beruf mit vielen Möglichkeiten

„Mit einem Studium stehen mir in der Pflege einfach alle Türen offen. Mir fällt kein Beruf ein, der so vielfältig ist. Ich kann in der Qualitätssicherung, in der Heimleitung, mit Menschen mit Beeinträchtigung, Alten und Kindern arbeiten. Ich kann Lehrer werden, mich als Pfleger selbstständig machen, Forscher werden oder in Berufen der Zukunft wie ‚community nurses‘ und im Public Health Bereich arbeiten und es gibt noch so viel mehr“, zählt der Dalaaser mit Begeisterung seine Berufsaussichten auf. „Die Chancen sind in der Pflege unglaublich vielfältig“, ist er sich sicher.

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