Teresa Hämmerle hat bereits die ganze Welt bereist, unter anderem als Au Pair in Neuseeland und als Flugbegleiterin. Für ihr Studium der Internationalen Betriebswirtschaft hat sie sich für die FHV entschieden. Bei Studienabschluss hatte sie zwei Kinder und einige Jahre Berufserfahrung „im Gepäck“. Eine Leistung, auf die sie zurecht stolz ist. Mehr in unserem Alumni-Interview mit der Steuerberater-Berufsanwärterin.

Name, AlterTeresa Hämmerle, 37
Beruf, UnternehmenSteuerberater-Berufsanwärterin, Reiner & Reiner Steuerberatungs GmbH
Studium, AbschlussTheater-, Film- und Medienwissenschaft BA, 2010
Internationale Betriebswirtschaft berufsbegleitend BA, 2021

Worauf sind Sie besonders stolz?

Ich bin wahnsinnig stolz, das Studium berufstätig mit einem Kind gestartet und berufstätig mit zwei Kindern beendet zu haben. Natürlich wäre dies ohne die Unterstützung meines Partners, meiner Familie und meiner Studienkolleg:innen nicht möglich gewesen. 

Warum sollte man Betriebswirtschaft an der FHV studieren? 

•    Die FHV überzeugt mit ihrer sehr guten Infrastruktur und Organisation.
•    Durch das Studium in kleinen Gruppen ist ein persönlicher Kontakt zu den Dozent:innen möglich.
•    Der Standort ist ideal. Ich habe meinen Lebensmittelpunkt mit Familie und Beruf in Vorarlberg und ein Fernstudium kam für mich nicht in Frage. 

Welchen Tipp würden Sie jungen Studierenden mit auf den Weg geben?

Wenn ich an meine jüngeren Studienkolleg:innen zurückdenke, haben diese das Studium sehr souverän gemeistert. Den jüngeren Generationen sind digitale Kompetenzen praktisch in die Wiege gelegt, außerdem sind sie sehr flexibel und anpassungsfähig. Ich wüsste also nicht, was ich jungen Menschen raten könnte, außer das Beste aus ihrer Studienzeit zu machen und sie zu genießen.

Welche Skills gewinnen Ihrer Meinung nach in der Zukunft an Bedeutung? Was müssen junge Menschen abseits von Fachwissen mitbringen? 

Digitalisierung, Globalisierung und neue Technologien machen auch vor den Steuerberatungskanzleien nicht halt. Deshalb gewinnen digitale Kompetenzen wie Informations-, Medien- und Technologiekompetenz an Bedeutung. Aber auch klassische Fähigkeiten wie Problemlösungstechniken, Kreativität und Flexibilität sind weiterhin gefragt, um sich an neue Gegebenheiten so gut und schnell wie möglich anzupassen und diese für sich zu nutzen. Während bestimmte Tätigkeiten immer mehr digitalisiert und automatisiert ablaufen werden, sehe ich gerade im Bereich der Beratung auch in Zukunft viel Potential für den Berufsstand der Steuerberater:innen.

Mit welchem Vorbild würden Sie gerne einmal zu Abend essen und wo?

Ich geh mit meinem Opa ins Fischerheim nach Hard. Er ist ein Vorbild, weil er stets das Beste aus der Situation macht, über sich selbst lachen kann und Dinge anpackt. Sein Motto könnte lauten: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ (Erich Kästner)
 

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