Kim Leonhardt studiert an der FHV im Master Soziale Arbeit und setzt ihr erlerntes Wissen bereits in einer Rehaklinik in der Praxis um.

Kim Leonhardt hat im Herbst 2020 mit dem berufsbegleitenden Master-Studium der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Vorarlberg (FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences) begonnen. „Es ist ein sehr spannendes Studium. Im Master geht es in die Tiefe und man schafft Verknüpfungen zu einem großen Ganzen. So haben wir beispielsweise im letzten Jahr an einem Projekt geforscht, das sich mit der Gewalt in Teenagerbeziehungen auseinandersetzt“, gibt die engagierte Studentin Einblick. Im aktuellen Semester lag der Fokus innerhalb eines qualitativen Forschungsprojekts auf den digitalen Lebenswelten von Jugendlichen in Fremdunterbringung. „Mit dem Abschluss des Studiengangs Soziale Arbeit und dem Masterabschluss stehen einem alle Türen offen“, weiß die 24-Jährige.

Bedeutung der Arbeit verstärkt
„Besonders jetzt – nach zwei Jahren Pandemie – ist die Bedeutung der Sozialen Arbeit noch stärker hervorgetreten, da soziale Problematiken sich weiter verstärkt haben“, ist sich Kim dem Wert ihrer Ausbildung bewusst. „Wir werden uns mit den Auswirkungen und Langzeitfolgen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beschäftigen“, so die Masterstudentin, die von Montag bis Mittwoch in der Waldburg-Zeil Reha-Klinik arbeitet und ehrenamtlich im Frauenhaus in Ravensburg tätig ist. Derzeit leitet sie psychoedukative Schulungen für Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 18 Jahren sowie auch eigenverantwortlich Elternschulungen. Themen, mit denen sie sich befasst, sind die Arbeit mit Angststörungen, ADHS, Elternarbeit und die Entwicklung von sozialen Kompetenzen.

Wertschätzender Umgang

Im Studium ist der Austausch unter den Studierenden sehr intensiv und wertschätzend: „Wir verstehen uns sehr gut, waren über Social Media – auch während des Distance Learnings – online, hybrid und persönlich in Kontakt. Außerdem bekommen wir immer Unterstützung von den Dozierenden“, ist Kim vom Studiengang überzeugt. Derzeit bereitet die Wangenerin ihre Masterarbeit über das Thema „ADHS – Soziale Problemlagen von Geschwisterkindern und Eltern“ vor. Dort lässt sie ihre Praxisbeobachtungen einfließen. „Ich unterstütze in den Gruppensitzungen Menschen in schwierigen Lebenslagen und bekomme von Klienten positive Rückmeldungen, was mich sehr motiviert“, so die Studentin, der eine wertschätzende Grundhaltung wichtig ist. „Ich möchte gerne viele Bereiche kennenlernen, es gibt noch so viel zu lernen“, freut sich die Studentin.

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