Bei der Ausgabe der Eventserie „FORWARD – gemeinsam weiterdenken“ der FHV im März 2022 stand das Thema „Smarte Sensoren für smarte Lebenswelten“ auf dem Programm. Spannende Einblicke in Technologien und Anwendungen gaben die Podiumsteilnehmer, darunter Günter Grabher (CEO Grabher Group) und IoT-Experte Mike Lange.

Podiumsdiskussion zum Thema "Smarte Sensoren für smarte Lebenswelten", moderiert von Magdalena Meusburger (ganz rechts). Alle Fotos: FHV/Nina Bröll

„Smart“ ist heutzutage allgegenwärtig, unser Leben wird immer vernetzter und Technologie durchdringt alle Bereiche. Was bedeutet es, wenn Smarte Sensoren überall eingesetzt werden? Welche Chancen und Risiken bringt diese Entwicklung mit sich? 

Christian Anselmi, Hochschullehrer an der FHV, führte mit einem Impulsvortrag in das Thema ein. Er zeigte auf, wie umfassend Sensoren mittlerweile den Alltag bestimmen und welches Potenzial diese Technologien u.a. für die Bewältigung des Klimawandels haben. Besonders im Bereich Smart Cities lägen viele Chancen, es müsse aber die intelligentere Vernetzung der Infrastrukturen und deren Sicherheit verstärkt in den Fokus rücken, forderte der Experte. Auch IoT-Experte Mike Lange von Sensative plädierte dafür, vom Silodenken abzurücken und bei Projekten von Anfang an im Sinne einer smarten Evolution vernetzt zu denken.

Intelligente Lösungen für den Alltag
Zwei Vertreter bekannter Vorarlberger Unternehmen ermöglichten dem Publikum in der Aula der FHV und im Livestream Einblicke in konkrete Praxisanwendungen. Georg Künz, Solution Architect bei Tridonic, legte dar, dass Sicherheit und Umweltschutz in der Außenbeleuchtung alles andere als widersprüchlich sind. Sensoren seien Sinne für Leuchten, die damit die Umwelt verstehen und auf diese reagieren können. Günter Grabher, CEO und Gründer der Grabher Group, brachte zahlreiche Beispiele für „Smarte Textilien“. Diese messen beispielsweise Feuchtigkeit in Betteinlagen, erkennen Druck in Schuhsolen oder zeichnen den Herzschlag zur medizinischen Überwachung auf. „Wir bringen Computern mithilfe von Sensoren das Fühlen bei“, formulierte es der Unternehmer auf den Punkt.

Magdalena Meusburger, Leiterin der startupstube, führte durch das Programm und moderierte die abschließende Diskussion. Dabei ergänzte Katrin Paldan (Senior Researcher an der FHV) das Podium mit ihrer Expertise im Bereich Forschungsethik. 

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