Im Rahmen des Short Advanced Programmes „Future Explorations“ beschäftigten sich 23 Studierende der FHV sowie der Partnerhochschulen in Finnland, Irland, Portugal, den Niederlanden und Ungarn mit Fragen rund um das Thema Mobilität und Transport in der Zukunft. 

Internationale Studierenden-Teams arbeiten an innovativen Lösungen für aktuelle Herausforderungen rund um die Themen Mobilität und Transport.

Dr. Margarita Köhl, Leiterin des Fachbereichs Gestaltung, hatte die Idee für dieses Programm, welches sie gemeinsam mit Kolleg:innen der HAMK University (Finnland) und der TUS University (Irland) entwickelte und umsetzte. „Für Institutionen und Unternehmen wird es zunehmend wichtiger, nicht nur aktuelle Situationen richtig zu deuten, sondern auch Zukunftsszenarien zu antizipieren, in denen sie künftig agieren müssen. Im SAP Future Explorations werden die Studierenden anhand konkreter Unternehmenschallenges mit Methoden und Ansätzen des «Future Thinkings» vertraut gemacht. Dieses umfasst die Entwicklung von Zukunftsszenarien sowie den gesamten Prozess der Problemdefinition, Lösungs- und Prototypenentwicklung, der Testung und Reflexion einer Lösung vor dem gesamtgesellschaftlichen Hintergrund - hier gilt es sowohl soziale wie technologische und wirtschaftliche Aspekte und Konsequenzen zu beachten.” 

Das Programm startete mit einer online Intensiv-Woche, bei der die Studierenden nicht nur konkrete Problemstellungen, die als Unternehmens Challenges eingebracht wurden, erörterten, sondern auch Input rund um die Themen Innovation, Prototyping, Transport Management, Design Methoden usw. erhielten. Während dieser Woche fanden auch die internationalen und interdisziplinären Teams zueinander, die dann in den folgenden fünf Wochen intensiv an ihren Ideen und Konzepten arbeiteten.
Im April freuten sich alle Studierenden und die acht Dozierenden, dass sie für eine Woche in Dornbirn zusammenkommen konnten. In den Räumen und Labors der FHV wurde die ganze Woche intensiv gearbeitet: von morgens bis abends tüftelten die Gruppen an ihren Ideen, diskutierten, experimentierten und entwickelten weiter, denn die Spannung war groß, welche Ergebnisse und Prototypen am Ende der Woche in der Aula präsentiert würden.

Zwei heimische Unternehmen forderten die Studierenden mit jeweils einer Company Challenge heraus:
„Wir hatten die Gelegenheit, bei diesem SAP eine Fragestellung einzureichen und es war sehr interessant zu sehen, wie die Studierenden reagiert haben bzw. welche potenziellen Lösungen sie entwickelt haben. Beide entstandenen Lösungen sind äußerst interessant für uns und wir werden sehen, wie wir diese nun ins Unternehmen hineintragen und darauf aufbauen können“, meint Clemens Prankl, Innovationsmanager bei Gebrüder Weiss.
Sehr zufrieden mit den Ergebnissen zeigte sich auch Dominik Kirchmann von der Heron Innovations Factory GmbH: „Interessant war, dass sich einige unserer Gedanken rund um automatisierte Logistik mit den Gedanken der Studierenden gedeckt haben und dass wir eigentlich auf dem richtigen Weg sind. Und darüber hinaus ist noch eine ganz konkrete Idee oder Anwendung für das Produkt vorgestellt worden, das wir jetzt mitnehmen, bei uns in der Firma besprechen und schauen, was daraus wird.“

Am Ende waren alle Beteiligten begeistert: Die Studierenden überzeugten mit innovativen Lösungsansätzen, zahlreiche internationale Kontakte wurden geknüpft und Spaß und Freude beim gemeinsamen Lernen war bei allen spürbar. Im kommenden Frühjahr geht das SAP „Future Explorations“ in die zweite Runde und wird dann auch die NHL Stenden als Kooperationspartner an Bord haben.

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