Das diesjährige Netzwerktreffen der Starken Partner:innen der Fachhochschule Vorarlberg (FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences) stand ganz im Zeichen des derzeit viel diskutierten Fachkräftemangels. Unter dem Motto „Gemeinsam neue Chancen denken“ erarbeiteten die Teilnehmer:innen konkrete Lösungsansätze.

FHV-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl und Ronald Mihala (Fachbereichsleiter Technik) lieferten zu Beginn des Treffens exklusive Einblicke in aktuelle Projekte der Fachhochschule. Fitz-Rankl skizzierte die aktuellen Rahmenbedingungen und betonte, wie wichtig gemeinsame Anstrengungen seien: „Geburtenschwache Jahrgänge stehen einem immer größeren Ausbildungsangebot gegenüber. Wir können uns auf unseren bisherigen Erfolgen keineswegs ausruhen.“ Mihala präsentierte in seinem Impulsvortrag nicht nur Fakten zum Fachkräftemangel, sondern stellte mutige Thesen für die Zukunft technischer Berufe auf: von besseren Rahmenbedingungen für Mitarbeitende mit Erziehungsverantwortung über ein Neudenken von Rollenbildern für mehr Chancengleichheit bis hin zur Positionierung Vorarlbergs als „Gsi-Valley“. „Wir müssen Anreize bieten, um das Abwandern von Fachkräften zu verhindern. Attraktive Arbeitgeber:innen und hochkarätige Bildungseinrichtungen haben das Potenzial, qualifizierte Fachkräfte in der Region zu binden“, so der Fachbereichsleiter.

Partnerschaft für neue Chancen

Mit diesen Inputs begaben sich die Teilnehmer:innen in Workshops. Hier diskutierten Dozent:innen der FHV mit den Gästen über Internationalisierung, Technik und Jugend sowie das neue Curriculum des Studiengangs Mechatronik. Einmal mehr stellten die Unternehmensvertreter:innen – darunter Nikolas Zumtobel (Zumtobel Group), Jasmin Markl (Hilti AG) und Daniela Wilhelmer (Bachmann Electronics) – unter Beweis, dass anstatt individueller Interessen die gemeinsamen Anstrengungen für den Wirtschaftsraum im Fokus dieses Netzwerkes stehen. Über Maßnahmen, die junge Menschen für Technik begeistern, tauschten sich u.a. Julian Fässler (Alpla Group), Roman Giesinger (Meusburger) sowie Qendresa Vlasa (Thyssen Krupp Presta) aus.

Zum Abschluss führte FHV-Forschungsleiter Markus Preißinger durch die Forschungszentren am Campus. Die Gäste erhielten spannende Einblicke in die moderne Infrastruktur, die Zusammenarbeit mit externen Forschungspartner:innen und die enge Verknüpfung von Forschung und Lehre an der FHV.

Über Starke Partner:innen

Im Jahr 2014 folgte der Startschuss für die Zusammenarbeit zwischen der FHV und der regionalen Wirtschaft. Mittlerweile zählt das Netzwerk elf Mitglieder, allesamt namhafte international tätige Vorarlberger Unternehmen: Alpla Group, Bachmann Electronics, Blum, Doppelmayr, Hirschmann Automotive, Hilti AG (Zweigniederlassung Thüringen), illwerke vkw, Liebherr, Meusburger, ThyssenKrupp Presta und Zumtobel Group. Gemeinsam soll das Interesse an Technik und technischen Studienmöglichkeiten – angefangen von der Kinder- und Jugenduni, Workshops mit Schulen bis hin zu Netzwerktreffen mit Absolvent:innen der FHV – gefördert werden. 

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