Die FHV ist erfolgreich in das neue Studienjahr gestartet. Unter den 552 Erstsemestrigen sind auch 17 Masterstudierende des neuen Studiums Wirtschaftsinformatik – Digital Transformation. Die weitere Stärkung der internationalen Partnerschaften im Rahmen der Europäischen Universität RUN-EU und der Ausbau der Forschung sichern die Qualität der Lehre und untermauern das Potenzial der Fachhochschule als Impulsgeberin für die Region.

Das Studienangebot und die Anzahl der Studierenden an der FHV sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Im Studienjahr 2022/23 bleiben die Zahlen auf hohem Niveau: Im September 2022 haben 552 Personen ein Studium im ersten Semester begonnen, die Gesamtzahl aller aktiven Bachelor- und Masterstudierenden liegt bei 1550 Personen. Erfreulich ist, dass die Geschlechteraufteilung nach wie vor sehr ausgewogen ist: 48 Prozent der Studierenden sind Frauen, 52 Prozent Männer. In berufsbegleitenden Studiengängen sind 678 Personen (44 Prozent), in Vollzeitstudien 872 Personen (56 Prozent) eingeschrieben. 

Masterstudium Wirtschaftsinformatik – Digital Transformation gestartet

41 Prozent absolvieren ein technisches Studium, 23 Prozent studieren Wirtschaft, 26 Prozent einen Studiengang im Fachbereich Soziales und Gesundheit sowie 10 Prozent Gestaltung. Den neuen Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik – Digital Transformation haben 17 Studierende begonnen. Im zweiten Jahrgang des Bachelorstudiums Umwelt und Technik sind ebenfalls 17 Personen gestartet, insgesamt studieren nun bereits 35 Personen diese zukunftsorientierte Kombination aus Technik und Naturwissenschaften. 

Gesundheits- und Krankenpflege: Mehr Studienplätze ab 2023

Insgesamt 183 Personen studieren aktuell Gesundheits- und Krankenpflege (GKP) an der FHV, darunter 62 Erstsemestrige. Um genügend Ausbildungsplätze angesichts des massiven Mangels an Pflegefachkräften anbieten zu können, wurde bereits im März 2022 die Aufstockung der Anfänger-Studienplätze ab Wintersemester 2023/24 auf 120 Plätze genehmigt. „Mit der Ausbildungsförderung in Höhe von 600 Euro monatlich schaffen wir attraktive Rahmenbedingungen für Pflege-Studierende“, betont Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink: „Die akademische Ausbildung an der Fachhochschule ist ein wichtiger Teil im Kampf gegen den Personalmangel in der Pflege.“

Internationalisierung als Erfolgsfaktor 

Gut in der Heimatregion vernetzt zu sein und trotzdem umfangreiche Auslandserfahrungen zu sammeln, ist für FHV-Studierende einfacher als je zuvor. Neben 133 Partneruniversitäten weltweit spielt dabei die Europäische Universität „Regional University Network“ (RUN-EU) eine immer wichtigere Rolle. Insbesondere im vergangenen Jahr ist es gelungen, die Allianz mit konkreten Angeboten für Studierende, Lehrende und Forschende zum Leben zu erwecken. Sogenannte Short Advanced Programmes bieten die Möglichkeit zu kurzen Auslandsaufenthalten. ForscherInnen und MitarbeiterInnen treten im Rahmen von sogenannten Research Missions in den Austausch. 

Darüber hinaus erholen sich auch die Zahlen der internationalen Studierenden an der FHV. Im Wintersemester 2022/23 konnte die FHV 47 Studierende aus 16 Ländern weltweit – von Spanien über Chile bis hin zu Südkorea – begrüßen. 44 FHV-Studierende machten sich im Gegenzug auf den Weg, sie studieren in 12 verschiedenen Ländern. Damit zeichnet sich erfreulicherweise wieder ein Aufwärtstrend ab, wenn auch die Quote der Auslandsaufenthalte vor der Pandemie noch nicht erreicht werden kann. 

Neue Forschungsgruppe & Stiftungsprofessur

Im August präsentierte die FHV Pläne für eine neue Forschungsgruppe für Digital Business Transformation mit starker Verbindung zu den bestehenden Wirtschaftsinformatik-Studiengängen. Dieses Vorhaben unterstützt das Vorarlberger Familienunternehmen Julius Blum GmbH mit zwei Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Vorgesehen sind die Anstellung eines/einer eigenen StiftungsprofessorIn sowie mehrerer wissenschaftlicher MitarbeiterInnen. „Die Stellenausschreibung für den bzw. die StiftungsprofessorIn ist bereits online“, informiert Markus Preißinger. „Die enge Zusammenarbeit der FHV mit regionalen Unternehmen stärkt den Wirtschafts- und Forschungsstandort Vorarlberg. Diese Stiftungsprofessur ist ein hochkarätiger Impulsgeber und erfüllt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Studierenden, Froschenden, Unternehmen und breiter Öffentlichkeit“, betont Landesstatthalterin Schöbi-Fink.

Damit der Erfolgskurs der FHV-Forschung fortgesetzt werden kann, stehen bereits neue Großprojekte mit regionalen Unternehmen auf dem Plan. Fadi Dohnal, Leiter des Forschungszentrums Mikrotechnik, arbeitet an einem Antrag für ein neues Josef Ressel Zentrum zum Thema „Engineered Dynamics“. Dabei will er mit den Unternehmen das Design schwingungsfähiger Systeme deutlich verbessern, indem er Konzepte aus der mikroskopischen und der makroskopischen Welt kombiniert. Erste Unternehmen haben bereits ihr Interesse an diesem fünfjährigen Projekt bekundet. Für weitere Unternehmen mit angewandten Fragestellungen zum neuen Forschungsschwerpunkt Engineered Dynamics ist jetzt der Zeitpunkt, sich mit der FHV zu vernetzen.

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