Chukwunonye „Nonye“ Okolo studiert Umwelt und Technik an der FHV. Der Lochauer Nonye Okolo absolvierte seine Matura am BORG Dornbirn-Schoren. Schon während seiner Schulzeit interessierte er sich für technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge. Mit dem Bachelorstudium Umwelt und Technik an der FHV hat der 23-Jährige einen Weg gefunden, seinen Wissensdurst zu stillen.

Warum hast du dich für diese Studienrichtung entschieden?

Mit meinem Studium kann ich Naturwissenschaft und Technik miteinander verknüpfen. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch und beschäftige mich gerne mit interdisziplinären Fragestellungen. Um Nachhaltigkeit voranzutreiben, braucht es gesellschaftliche und technische Veränderungen. Einzelne Maßnahmen sind in vielen Fällen nicht ausreichend, zukunftsfähige Lösungen erfordern vernetztes Denken.

Was schätzt du an deinem Studium?

Für uns Studierende sind der Campus der FHV und auch alle Labore uneingeschränkt, sogar am Abend und am Wochenende zugänglich. Das ist ein großer Pluspunkt. Es gefällt mir, dass ich Erlerntes in der Praxis anwenden kann. Ich schätze den Austausch mit Studierenden anderer Studiengänge.

Mit welchen Themen beschäftigst du dich momentan?

Unser Planet verfügt über begrenzte Ressourcen, deshalb ist es mir wichtig, Probleme aus einer globalen Perspektive zu betrachten. Ich befasse mich damit, wie der Lebenszyklus von Produkten verlängert werden kann. Spannend finde ich Themen wie Energiespeicherung oder Recycling. Ich bekomme das Werkzeug mit, um zu einer nachhaltigeren Zukunft beizutragen.

Was steht im Fokus deines Studiums?

Ziel ist es, Sachverhalte ökologisch, ökonomisch und sozial zu erfassen. Der Schwerpunkt liegt darauf, interdisziplinäre Lösungen zu finden und bei technischen Entwicklungen die Auswirkungen auf die Umwelt mitzudenken. Ich möchte Teil dieses Wandels sein und mit meinem Wissen die Welt verändern.

Warum ist es wichtig, technische Entwicklungen mitzudenken?

Zahlreiche Unternehmen fragen sich momentan, wie ein gelungenes Nachhaltigkeitsmanagement umgesetzt werden kann. Durch eine durchdachte Prozess- und Projektentwicklung gelingt es, Ressourcen bestmöglich einzusetzen und auf lange Sicht finanzielle Einsparungen zu erzielen.

Welche Berufsfelder stehen dir in der Zukunft offen?

Ich werde darauf vorbereitet, an Schnittstellen mitzuwirken und abteilungsübergreifende Lösungen zu finden. Durch meine umfassende Ausbildung stehen mir viele Türen offen, zum Beispiel in produzierenden Unternehmen, in der öffentlichen Verwaltung und in Umweltorganisationen.

 

Umwelt und Technik an der FHV:

  • Vollzeitstudium Bachelor, 6 Semester (180 ECTS)
  • keine Studiengebühren
  • Berufspraktikum im 6. Semester
  • Auslandssemester optional
  • Bewerbungszeitraum für das Studienjahr 2023/24 bis 15. Mai 2023
Alle Infos zum Studium
Fragen an: technik@fhv.at

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