Beschreibung einzelner Lerneinheiten (ECTS-Lehrveranstaltungsbeschreibungen) pro Semester

Studiengang: Bachelor InterMedia
Studiengangsart: FH-Bachelorstudiengang
Vollzeit
Wintersemester 2021

Titel der Lehrveranstaltung / des Moduls Darstellungs- und Inszenierungsmethoden
Kennzahl der Lehrveranstaltung / des Moduls 025217333111
Unterrichtssprache Deutsch
Art der Lehrveranstaltung (Pflichtfach, Wahlfach) Pflichtfach
Semester in dem die Lehrveranstaltung angeboten wird Wintersemester 2021
Semesterwochenstunden 4
Studienjahr 2021
Niveau der Lehrveranstaltung / des Moduls laut Lehrplan 1. Zyklus (Bachelor)
Anzahl der zugewiesenen ECTS-Credits 8
Name des/der Vortragenden Markus HANZER, Ulrich HERBURGER, Claudio HILS, Stefan KAINBACHER, Hubert MATT, 025217333111-2 NONAME


Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Keine


Lehrinhalte
  • Gestaltung aus der Perspektive der Nutzer betrachten
  • Wer sagt was auf welchem Weg zu wem mit welchem Effekt? Inszenierungsmethoden: Atmosphäre schaffen, Lesebereitschaft fördern, Aufmerksamkeit anregen
  • Technische Fragestellungen: Materialität, Haptik, Call & Response
  • Entwicklung und Ausarbeitung von Prototypen in unterschiedlichen Entwicklungsphasen: Idee, Grobkonzept, Feinkonzept
  • Interactive Design: Mockup, Wireframe, Clickable Dummy, Interactive Prototyp, Paperprototyping, Interaktivität im öffentlichen Raum
  • Print Design: Layout, Moodboard, Seitenübersicht, Storyboard, Handmuster
  • Film und Motion Design: Drehbuch, Storyboard, Animatic, Rohschnitt
  • Environment: Szenografie

Lernergebnisse

Die Studierenden sind in der Lage

  • mit gestalterischen Mitteln Ideen sichtbar und erlebbar zu machen.
  • die unterschiedlichen Gestaltungsfunktionen wie Unterhaltung, Stimmungsmanagement, Information in Zusammenhang mit einer Aufgabenstellung einzusetzen: Formen, die Vorstellungen prägen, die Gemeinschaften erkennbar machen und Zugehörigkeit anzeigen, Ungleichheit produzieren, Machtansprüche verfestigen, die verwirren, erschrecken, Angst einjagen, die belustigen, die Orientierung unterstützen, die durchblicken lassen, Freude machen, etc.

Die Studierenden kennen

  • auf inhaltlicher wie auf technischer Ebene unterschiedliche Darstellungs- und Inszenierungsmethoden
  •  die Grundlagen der Schönheitsempfindung und die aktuellen Diskurse im Bereich ästhetischer Theorie

Geplante Lernaktivitäten und Lehrmethoden

Vorlesungen, Diskussionen, Übungen


Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

Immanenter Prüfungscharakter


Kommentar

Keine


Empfohlene Fachliteratur und andere Lernressourcen
  • Adorno, Theodor W. (1995): Ästhetische Theorie. Frankfurt am Maim: Suhrkamp
  • Liessmann, Konrad Paul (2008): Ästhetische Empfindungen: Eine Einführung. Wien: Facultas Verlag
  • Welsch, Wolfgang (2012): Blickwechsel: Neue Wege der Ästhetik. Reclam Verlag.
  • Liessmann, Konrad Paul (2010): Das Universum der Dinge, Zur Ästhetik des Alltäglichen. Wien: Paul Zsolnay Verlag.
  • Roosegaarde, Daan (2010): Interactive Landscapes. Rotterdam: NAi Publishers.
  • Elias, Norbert (2007): Die höfische Gesellschaft: Untersuchungen zur Soziologie des Königtums und der höfischen Aristokratie. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • Zizek, Slovoj (2014): Was ist ein Ereignis. Frankfurt am Main: S. Fischer.
  • Klanten, Robert; Bourquin, Nicolas; Tissot, Thibaud; Ehrmann, Sven; van Heerden, Ferdi (Hg.) (2008): Data Flow. Visualising Information in Graphic Design. Berlin: Gestalten
  • Reckwitz, Andreas u.A. (Hg.) (2015): Ästhetik und Gesellschaft: Grundlagentexte aus Soziologie und Kulturwissenschaft. Berlin: Suhrkamp
  • Bauer, Matthias; Ernst, Christoph (2010): Diagrammatik: Einführung in ein kultur- und medienwissenschaftliches Forschungsfeld. Bielefeld: Transcript

Art der Vermittlung

Präsenzveranstaltung mit Anwesenheitspflicht