Beschreibung einzelner Lerneinheiten (ECTS-Lehrveranstaltungsbeschreibungen) pro Semester

Studiengang: Bachelor InterMedia
Studiengangsart: FH-Bachelorstudiengang
Vollzeit
Sommersemester 2020

Titel der Lehrveranstaltung / des Moduls Kultur & Design
Kennzahl der Lehrveranstaltung / des Moduls 025217022010
Unterrichtssprache Deutsch
Art der Lehrveranstaltung (Pflichtfach, Wahlfach) Pflichtfach
Semester in dem die Lehrveranstaltung angeboten wird Sommersemester 2020
Semesterwochenstunden 5
Studienjahr 2020
Niveau der Lehrveranstaltung / des Moduls laut Lehrplan 1. Zyklus (Bachelor)
Anzahl der zugewiesenen ECTS-Credits 8
Name des/der Vortragenden Renate BREUSS, Hubert MATT


Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Keine


Lehrinhalte
  • Wie entstehen und funktionieren Zeichensprachen? Wie sind die Zeichen untereinander verkettet?
  • Mit welchen theoretischen Ansätzen werden Medien untersucht und beschrieben?
  • Über die Gesamtheit der Erkenntnisse und Techniken, die gestatten zu unterscheiden, wo die Zeichen sind und zu definieren, was sie als Zeichen instituiert.
  • Wie Bilder Sinn erzeugen, Logik der Bilder
  • Ausdruck und Dekoration
  • Funktionen der Sprache
  • Ikonoklasmus

Lernergebnisse

Die Studierenden lernen die Bedeutung kultureller Übereinkünfte für die Rolle von Gestaltung kennen und sind in der Lage, an einzelnen Beispielen diese Rolle zu analysieren und zu beschreiben. 

Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für jene Gestaltungsspielräume, die sich im Rahmen kultureller Konventionen und Traditionen eröffnen.

Sie kennen die groben Züge der Medienentwicklung und wissen um kulturelle Umbrüche.

Die Studierenden lernen soziosemiotische Zusammenhänge verstehen und können die entsprechenden theoretische Werkzeuge verstehen und anwenden.

Die Studierenden besitzen eine Kenntnis von Kommunikationstheorien, die gestalterischem Handeln zu Grunde liegen.

Die Studierenden können

  • z.B. Sach- von Beziehungskommunikation unterscheiden.
  • die theoretischen Auseinandersetzungen und Kenntnisse kritisch und forcierend in ihr Projekt einbringen.
  • kulturtheoretische Zusammenhänge ihres Projektes in Textform reflektieren.

Geplante Lernaktivitäten und Lehrmethoden

Vorlesung / Diskussionen / Praktische Übungen / Selbststudium


Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

Kurzreferat und Seminararbeit über die Bedeutung kultureller Normen und Vorstellungen für das selbstgewählte Bachelor-Projekt


Kommentar

Keine


Empfohlene Fachliteratur und andere Lernressourcen
  • Boehm, Gottfried (2008): Wie Bilder Sinn erzeugen. Die Macht des Zeigens. Berlin: University Press.
  • Milev, Yana (2013): Design Kulturen. Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der Kulturwissenschaft. München: Wilhelm Fink Verlag.
  • Bourdieu, Pierre (2012): Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • Huizinga, Johan ( 2011): Homo Ludens. Vom Ursprung der Kultur im Spiel. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag.
  • Flusser, Vilém (2007): Kommunikologie. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag
  • Barthes, Roland (2015): Der Eiffelturm. Berlin: Suhrkamp.
  • Barthes, Roland (2006): Mythen des Alltags. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • Baudrillard (1991): Das System der Dinge. Über unser Verhältnis zu den alltäglichen Gegenständen. Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag.
  • Peirce, Charles S (1983): Phänomen und Logik der Zeichen, hrsg. von Helmut Pape. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • Faulstich, Werner (1991): Medientheorien. Einführung und Überblick. Göttingen: Kleine Vandenhoeck-Reihe.
  • Kenig, Paul; Mühlmann, Heiner (Hg.) (2015): Neurowissenschaftliche Kulturforschung, München: Wilhelm Fink.
  • Miller, Daniel (2012): Das wilde Netzwerk. Ein ethnologischer Blick auf Facebook. Berlin: Suhrkamp.
  • Habermas, Tilmann (1999): Geliebte Objekte. Symbole und Instrumente der Identitäsbildung. Berlin: Suhrkamp.
  • Groebner, Valentin ( 2015): Ich-Plakate. Eine Geschichte des Gesichts als Aufmerksamkeitsmaschine. Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag.

Art der Vermittlung

Präsenzveranstaltung mit Anwesenheitspflicht