Das Studium im Überblick

BezeichnungInterMedia
Niveau des Abschlusses gemäß des nationalen und europäischen Qualifikationsrahmens
Master (2. Studienzyklus)
Verliehener AbschlussMaster of Arts in Arts and Design, MA
Studienrichtung laut ISCED-F Code0219 – Arts
StudienartBerufsbegleitendes Studium
Dauer des Studiengangs (Regelstudienzeit)
4 Semester
StudienzeitenDonnerstag, Freitag und Samstag: stundenweise bis ganztags, sechs Präsenztage pro Semester in zwei Blockwochen, fünf Mittwochabende
Anzahl der Credits
120 ECTS
UnterrichtssprachenDeutsch
Akademischer KalenderZum Akademischen Kalender
Prüfungsordnung und Notensystem
Zur Prüfungsordnung und dem Notensystem
AbschlussprüfungMündliche Masterprüfung
KostenKeine Studiengebühren, ÖH-Beitrag EUR 20,20/Semester
StudienbeginnEnde September
Besondere ZulassungsbedingungenAbgeschlossenes Grundstudium der Gestaltung (mind. 180 ECTS) oder Abschluss eines Bachelorstudiums mit Zusammenhang zu gestalterischem Wissen (Kommunikation, Marketing, Wahrnehmungspsychologie, Kulturgeschichte, Medienwissenschaften etc.) (Details siehe Zugangsvoraussetzungen)
BewerbungJetzt bewerben – Bewerbungsschluss für das jeweilige Wintersemester: 15. Mai

InterMedia – Was bewirkt Gestaltung?

Gestalten heißt: etwas in Form bringen.
Gestalten bedeutet: etwas verändern.

Wann erweist sich Gestaltung als hilfreich?
Wenn sie unser Leben unterstützt und uns Halt bietet. Wenn sie es uns ermöglicht, Gedanken und Gefühle auszutauschen und uns als Gemeinschaft zu erleben. Gestaltung ist immer nur ein Impuls in einem komplexen Prozess.

Die drei Schwerpunkten des InterMedia-Master-Studiums

  • Design und Wissen(schaft) beschäftigt sich mit Darstellungs- und Wahrnehmungsproblemen. Designfragen sind für die Wissensgenerierung (Netzwerkgrafiken oder Wissenslandkarten etwa) und die Wissensvermittlung (etwa auch in Themenausstellungen oder Museen) von zentraler Bedeutung. Es geht um die Untersuchungen – anhand konkreter Anwendungsfragen – von Rahmungen, Designproblemen bzw. -lösungen im medialen und gesellschaftlichen Wandel. Was in den gegebenen Darstellungsformen nicht kommunizierbar ist, bleibt ungesagt und ungezeigt.Wir arbeiten an Erweiterungen der Wahrnehmungs- und Wissensrahmungen, um zu bestehenden Handlungsoptionen Alternativen entwickeln zu können. Dabei lassen wir uns im Design sowohl von aktuellen Theoriekonzepten also auch von künstlerischer Forschung leiten bzw. inspirieren. (Hubert Matt)
  • Change Design beschäftigt sich mit der Inszenierung und kommunikativen Begleitung von Wandelprozessen in Organisationen, Unternehmen und in der Gesellschaft. Mögliche Strategien zu globalen Herausforderungen werden analysiert und auf die eigene Problemstellung angewendet. Erfolgreiche Transformation erfordert Kenntnisse in Dialogführung, Kreislaufwirtschaft, Visualisierung oder agiles Projektmanagement. In Kooperation mit Unternehmensnetzwerken und der Zivilgesellschaft in Vorarlberg werden konkrete Aufgabenstellungen und Best Practices vermittelt.
    (Roland Alton-Scheidl)

  • Future & Technology Design
    Gestaltung gilt als Innovationstreiber Nummer eins, der Unternehmen dabei unterstützen kann, von Entwicklungen wie Virtual und Augmented Reality, dem Internet of Things (IoT), der Robotik und Künstlicher Intelligenz zu profitieren. Um tragfähige Lösungen für die globalen Herausforderungen der Zukunft entwickeln zu können, braucht es Gestaltung, die - verstanden als Querschnittsdisziplin und Führungskompetenz – mit der wachsenden Komplexität aktueller und zukünftiger Problemlagen umzugehen weiß.
    Future & Technology Design konzentriert sich daher auf die Wechselwirkungen zwischen Technologieentwicklung und Gesellschaft, um die Potenziale von Gestaltung für die Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen auszuloten. Ziel ist es, neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services zu entwickeln und diese für potenzielle Nutzer*innen wahrnehmbar und zugänglich zu machen, sowie die Chancen und Risiken aufkommender Technologien etwa mittels spekulativer Methoden abzuschätzen. Unterschiedliche Disziplinen und Wissensbereiche werden gekonnt in Dialog gesetzt (transdiziplinär), um lokale Veränderungen in ihrer globalen Eingebundenheit (transkulturell) zu analysieren.
    (Margarita Köhl)

Durch die wachsende Bedeutung von Gestaltung in vielen Bereichen, zusammen mit einer rasanten technologischen Entwicklung, ergeben sich im weiten Feld der Gestaltung viele Fragestellungen, für die es noch keine fertigen Antworten gibt.

  • Sie wollen erforschen, wann und wie andere Menschen auf kommunikative und gestalterische Interventionen reagieren?
  • Sie suchen nach neuen Wegen, um auf neue optimierte Gestaltungslösungen zu kommen?
  • Sie wollen die komplexen Zusammenhänge von Gestaltungsprozessen untersuchen?
  • Sie wollen am Beispiel einer selbst gewählten Forschungsfrage vertiefendes Wissen aufbauen, welches Ihre Chancen am Arbeitsmarkt erhöht?

Antworten auf derzeit noch offene Fragestellungen zu finden ist ein Ziel des Masterstudiengangs.

Er versteht sich als offene Forschungs- und Innovationsplattform, deren Ziel es ist, Wissen von allgemeinem Nutzen zu generieren und zur Verfügung zu stellen.

Im viersemestrigen Masterstudium werden Sie in selbst gewählten Bereichen:

  • nach Antworten auf diese Fragen forschen,
  • denken und handeln zugleich,
  • Konzepte, Theorien & Ideen in der Praxis erproben und
  • nach Wirkungszusammenhängen in Gestaltungsbereichen suchen.

Vorteile des Masterstudiums InterMedia:

  • Individuelle, persönliche Betreuung
  • Auf Höhe der technischen Entwicklung und des aktuellen Wissensstands
  • Internationales Netzwerk
  • Option der Kooperation mit anderen Studiengängen
  • Sammeln außergewöhnlicher Erfahrungen durch die Evaluation der Gestaltungsideen
  • Moderner Hochschulcampus und umfassende Bibliothek
  • Klarer Zeitrahmen, klare Struktur

Kontaktpersonen InterMedia MA

Stefanie van Felten, M.A.
Beratung & Anmeldung — InterMedia MA

+43 5572 792 5203
stefanie.van-felten@fhv.at

Details

Mag.a Dr.in Margarita Köhl, MAS
Studiengangsleiterin InterMedia, Leiterin Fachbereich Gestaltung

+43 5572 792 5201
margarita.koehl@fhv.at

E1 17

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