Veronika Schubert

Die bildende Künstlerin und Trickfilmerin Veronika Schubert gibt Einblick in ihre Arbeit, die maßgeblich von Sprache geprägt ist. Die Verwendung von Zitaten und das Collagieren von Found Footage bieten die Möglichkeit, einerseits neue Geschichten zu „schreiben“, andererseits aber auch Mediengattungen anhand der sprachlichen Besonderheiten zu charakterisieren oder gar zu persiflieren. Schuberts Interesse an unterschiedlichsten Handwerkstechniken und Materialien bringt in Glas gravierte, mit Löschstift gezeichnete oder gar gestrickte Animationsfilme hervor. Gleichzeitig entstanden in den letzten Jahren aber auch vermehrt Schriftgestaltungen im öffentlichen Raum. Die Künstlerin wird zudem Einblick in ihr umfangreiches Zeitungsüberschriften-Archiv geben, welches seit vielen Jahren wächst und systematisch aufgebaut wird. Der Vortrag umfasst mehrere Kurzfilme, sowie deren Entstehungsprozess, meist eine Kombination von analogen und digitalen Techniken.

Veronika Schubert ist 1981 in Bregenz geboren. Absolvierte die Kunstuniversität in Linz in Oberösterreich und arbeitet seitdem im Bereich der bildenden Kunst sowie als Animatorin und Kurzfilmemacherin. 1999 bis 2005 studierte sie "Experimentelle Gestaltung" an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz. 2003 und 2004 war sie an der Hochschule der Künste Zürich am Institut für Neue Medien. Sie hatte Lehraufträge an der Akademie der bildenden Künste Wien (Textilkunst, Animation 2009 - 2015) und an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt, Wien (2016 - 2017). Schubert lebt und arbeitet in Wien.

Event-Information

Mittwoch, 24. November 2021
18.00 Uhr
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Ansprechperson: Hannelore Nagel

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