Die FHV - Vorarlberg University of Applied Sciencesg stellt sich den Herausforderungen unserer Zeit und geht konsequent, gerade im Bereich der Lehre, innovative Wege.
In allen Lebensbereichen und Berufsfeldern stellen sich heute immer neue Herausforderungen. Diese zunehmende Dynamik verursacht komplexe und teilweise instabile Prozesse und erfordert einen adäquaten Umgang damit. Nur mit Innovation und Kompetenzmanagement lassen sich die Folgen der technologischen Revolution, des demografischen Umbruchs, des Klimawandels und der Globalisierung bewältigen. Im Bereich der Bildung wird die Modellierung von Kompetenzen immer mehr zur Kernfrage. Im Zentrum des didaktischen Konzepts der Hochschule steht daher die Ausbildung von Kompetenzen der Studierenden mit Hilfe einer studierendenzentrierten Didaktik. 

Dimensionen guten Lernens und Lehrens an der FHV - Vorarlberg University of Applied Sciences 

Lehrende und Studierende tragen gleichermaßen anhand von acht Dimensionen aktiv zu einer entsprechenden Lehr- und Lernkultur bei. Voraussetzung ist ein kontinuierliches individuelles und organisationales Lernen aller Beteiligten. Die folgenden Prinzipien gestalten die Qualität des Wissenstransfers optimal:

Als Lehrende/r ...

Kompetenzorientierung
… definieren Sie die Lernziele Ihrer Lehrveranstaltung und wählen Sie Lehr- und Prüfungsmethoden aus, die die Studierenden in die Lage versetzen, die Lernergebnisse zu erreichen.

Theorie-Praxis-Verbindung
… achten Sie auf einen angemessenen Mix aus Theorie und Praxis. Sie bringen Praxisbeispiele ein und analysieren Praxisprobleme auf der Basis verschiedener Theoriemodelle.

Exemplarisches Lernen
… nutzen Sie Fallbeispiele und Best-Practice-Ansätze, um übergeordnete Prinzipien zu verdeutlichen. Räumen Sie den Studierenden genügend Freiraum zur Auseinandersetzung mit Theorieansätzen und Fallbeispielen ein.

Internationalisierung
… beziehen Sie internationale Perspektiven in Form von Literatur, internationalen Gastdozierenden oder Field Trips in Ihre Lehre ein und fördern „intercultural awareness“ bei den Studierenden. Sie bringen sich an unseren Partnerhochschulen ein.

Feedback, Evaluation, Dialog
… evaluieren Sie Ihre Lehre regelmäßig, diskutieren die Verbesserungsvorschläge mit den Studierenden wertschätzend und geben ihnen Feedback über Lernfortschritte und Leistungen.

Vielfalt
… nutzen Sie didaktische Methodenvielfalt, um unterschiedliche Lerntypen zu erreichen, berücksichtigen Gender- und Diversity- Aspekte in der Lehre und ermöglichen so den Studierenden, verschiedene Lernorte und Organisationsformen zu erleben.

Fehlerkultur
… ermöglichen Sie Lernsituationen, in denen Fehler gemacht werden können. Fördern Sie innovative Ideen, die auch scheitern dürfen. Probieren Sie selbst auch Neues aus, mit dem Risiko zu scheitern.

Mediale Unterstützung
… nutzen Sie eLearning Elemente, um die örtliche, zeitliche und inhaltliche Flexibilisierung der Bildungsangebote weiterzuentwickeln. Sie stärken die digitale Kompetenz der Studierenden. 

Als Studierende/r ...

Kompetenzorientierung
… kennen Sie die Lernziele der Theorie-Praxis-Verbindung von Ihnen besuchten Veranstaltungen. Sie orientieren sich an diesen und bringen sich aktiv ein, sie zu erreichen.

Theorie-Praxis-Verbindung
… erarbeiten Sie sich theoretische Sichtweisen selbstständig, um Problemstellungen aus der Praxis, die Sie gegebenenfalls selbst einbringen, zu verstehen und reflektieren den Nutzen theoretischer Perspektiven.

Exemplarisches Lernen
… setzen Sie sich aktiv mit Praxis fällen auseinander. Sie suchen selbständig nach Transfermöglichkeiten zu theoretischen Ansätzen und reflektieren diese im Dialog mit Kommiliton:innen und Lehrenden.

Internationalisierung
… gehören englischsprachige Literatur, Unterlagen und Medien zu Ihrem Studienalltag. Sie nehmen an den internationalen Angeboten (Field Trips, Auslandssemester, RUN European University Programme, etc.) teil und unterstützen Incoming Students als Buddy.

Feedback, Evaluation, Dialog
… beteiligen Sie sich an der Evaluation der von Ihnen besuchten Lehrveranstaltungen, geben Sie den Lehrenden wertschätzend Feed- back über Ihre Einschätzung des Lernerfolgs und nutzen Sie die Anregungen der Lehrenden für die eigene Entwicklung.

Vielfalt
… arbeiten Sie aktiv in den Lehrveranstaltungen mit. Tragen Sie durch Ihre Werthaltung zu einem emotional positiven Unterrichtsklima bei. Sie nehmen die Vielfalt der Lehrveranstaltungsangebote wahr, auch wenn diese nicht Ihren persönlichen Interessensschwerpunkten entsprechen.

Fehlerkultur
… sind Sie offen, Neues auszuprobieren, auch auf die Gefahr hin, dass Sie scheitern. Sie weichen von gewohnten Denkmustern ab und reflektieren selbstkritisch die „Lessons Learned“.

Mediale Unterstützung
… nutzen Sie die eLearning- Infrastruktur der Lernplattform ILIAS, arbeiten mit den bereitgestellten Inhalten zur Vorbereitung von Präsenzzeiten im Selbststudium und entwickeln Ihre Medienkompetenz und den Einsatz von Medien kontinuierlich weiter. 

Didaktische Methoden und Ansätze an der FHV - Vorarlberg University of Applied Sciences

  • Design-Thinking und Design Factory
  • Problemorientiertes Lernen / Anwendungsorientiertes Lernen / Projektorientierte Lehre (reale und umfangreiche Projekte mit Unternehmen und Organisationen in der Region mit Coaching)
  • Spiel- und Simulationsmethoden (ca. 50 Simulationsspiele) und andere gamifizierte Methoden, Rollenspiele, Storytelling etc. 
  • Blended Learning und Flipped Classroom
  • Labore / Laborübungen 

Anhand dieser didaktischen Methoden und Ansätze rückt der Studierende ins Zentrum, insbesondere die Mitverantwortung der Studierenden für das eigene Lernen und den eigenen Lernfortschritt, die Förderung der intrinsischen Arbeits- und Studienmotivation und die Berücksichtigung der Vorkenntnisse und Arbeitstechniken der Studierenden.

Didaktikkonzept der FHV - Vorarlberg University of Applied Sciences

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