Beschreibung einzelner Lerneinheiten (ECTS-Lehrveranstaltungsbeschreibungen) pro Semester

Studiengang: Master Soziale Arbeit
Studiengangsart: FH-Masterstudiengang
Berufsbegleitend
Sommersemester 2021

Titel der Lehrveranstaltung / des Moduls Survey und Sekundäranalyse
Kennzahl der Lehrveranstaltung / des Moduls 05842031
Unterrichtssprache Deutsch
Art der Lehrveranstaltung (Pflichtfach, Wahlfach) Pflichtfach
Semester in dem die Lehrveranstaltung angeboten wird Sommersemester 2021
Semesterwochenstunden 1.5
Studienjahr 2021
Niveau der Lehrveranstaltung / des Moduls laut Lehrplan 2. Zyklus (Master)
Anzahl der zugewiesenen ECTS-Credits 2
Name des/der Vortragenden Pascale ROUX


Voraussetzungen und Begleitbedingungen
  • Grundkenntnisse quantitativer empirischer Sozialforschung
  • EDV-Grundkenntnisse
  • SPSS_Basiskenntnisse

Lehrinhalte
  • Konzepte und Ziele des Social Monitoring und der Sozialberichterstattung
  • Methodische Herausforderungen international vergleichender Quer- und Längsschnittuntersuchungen
  • Grundlagen qualitativer und quantitativer Sekundäranalyse
  • Übersicht über ausgewählte nationale und internationale Umfrageprogramme (SSÖ, ALLBUS, SOEP, GSS, ISSP, ESS, EVS, EWCS, EQLS, HETUS, EU-SILC, Eurobarometer)
  • Datenbasis der amtlichen Statistik (Mikrozensus) Orientierung und Recherche in sozialwissenschaft-lichen Datenarchiven (WISDOM, GESIS)
  • Übungen zur sekundäranalytischen Auswertung ausgewählter Surveydaten mit interaktiven Retrivalsystemen (z.B. SuperSTAR, SIMon, ZACAT)
  • Übungen zur sekundäranalytischen Auswertung ausgewählter Surveydaten mit PASW

Lernergebnisse

Die Studierenden:

  • kennen Ziele, Aufgaben und Methodik wichtiger nationaler und internationaler Surveys
  • verstehen Nutzen, Anforderungen und Probleme international vergleichender Quer- und Längsschnittuntersuchungen
  • verstehen Prinzipien und Probleme qualitativer und quantitativer Sekundäranalyse
  • wissen, wie sie Zugang zu den Primärdaten wichtiger nationaler und internationaler Surveys erhalten können
  • sind sicher im Umgang mit aufbereiteten Surveydaten und Retrievalsystemen
  • vollziehen Theorie und Methoden der Umfrageforschung am Beispiel eines ausgewählten Umfrageprogramms nach.

Geplante Lernaktivitäten und Lehrmethoden
  • Im Präsenzteil: Seminar mit Übungen
  • Im Selbststudium: Übungen

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

schriftliche Prüfung


Kommentar

Nicht zutreffend


Empfohlene Fachliteratur und andere Lernressourcen

Braun, Michael; GESIS-ZUMA (Ed.) (2006): Funktionale Äquivalenz in interkulturell vergleichenden Umfragen: Mythos und Realität. Mannheim: GESIS. Online im Internet: URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-49125-7 (Zugriff: 11.01.2016).

Bulmer, Martin; Sturgis, Patrick; Allum, Nick (Hrsg.) (2009): The secondary analysis of survey data. Beverly Hills: SAGE (= SAGE Benchmarks in Social Research Methods).

Friedrichs, Jürgen (1990): Methoden empirischer Sozialforschung. 14. Aufl. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 353-364.

Halbmayr, Brigitte (2008): „Sekundäranalyse qualitativer Daten aus lebensgeschichtlichen Interviews : Reflexionen zu einigen zentralen Herausforderungen.“ In: BIOS - Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen, Jg. 21 (2008), Heft 2, S. 256-267. Online im Internet: URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-27027 (Zugriff: 11.01.2016).

Noll, Heinz-Herbert (2003): Sozialindikatorenforschung und Sozialberichterstattung: Ziele, Ergebnisse und aktuelle Entwicklungen. In: Orth, Barbara; Schwietring, Thomas; Weiß, Johannes (Hrsg.) (2003): Soziologische Forschung: Stand und Perspektiven. Ein Handbuch. Opladen: Leske + Budrich, S. 449-466.

Noll, Heinz-Herbert (Hrsg.) (1997): Sozialberichterstattung in Deutschland. Konzepte, Methoden und Ergebnisse für Lebensbereiche und Bevölkerungsgruppen. Weinheim u.a.: Juventa.

Porst, Rolf (2011). Fragebogen. Ein Arbeitsbuch. 3. Auflage. Wiesbaden: VS u.a. (=Studienskripten zur Soziologie).


Art der Vermittlung
  • Blended-Learning-Seminar,
  • Anwesenheitspflicht: Bei Fehlzeiten gelten die Regeln gemäß Studien- und Prüfungsordnung