Beschreibung einzelner Lerneinheiten (ECTS-Lehrveranstaltungsbeschreibungen) pro Semester

Studiengang: Master Soziale Arbeit
Studiengangsart: FH-Masterstudiengang
Berufsbegleitend
Wintersemester 2021

Titel der Lehrveranstaltung / des Moduls Gesundheitsförderung und Prävention
Kennzahl der Lehrveranstaltung / des Moduls 058425010302
Unterrichtssprache Deutsch
Art der Lehrveranstaltung (Pflichtfach, Wahlfach) Wahlpflichtfach
Semester in dem die Lehrveranstaltung angeboten wird Wintersemester 2021
Semesterwochenstunden 2
Studienjahr 2021
Niveau der Lehrveranstaltung / des Moduls laut Lehrplan 2. Zyklus (Master)
Anzahl der zugewiesenen ECTS-Credits 3
Name des/der Vortragenden Pascale ROUX


Voraussetzungen und Begleitbedingungen

keine


Lehrinhalte

In der LV Gesundheitsförderung und Prävention werden grundlegende Kenntnisse zu Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention sowie zu unterschiedlichen Gesundheitsmodellen und Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention vermittelt. Darüber hinaus wird Diversität von Gesundheit und der Einsatz digitaler Medien in diesem Bereich behandelt.

  • Unterschiede zwischen Gesundheitsförderung und Prävention (Verhalten- und Verhältnisprävention: Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention und deren Bedeutung für die Praxis der Klinischen Soziale Arbeit)
  • Gesundheitsmodelle: z. B. Salutogenese, Modell der Handlungsregulation, Capability Approach, Compensatory Carry-Over Action Model
  • Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention
  • Diversität von Gesundheit
  • Einsatz digitaler Medien in Gesundheitsförderung und Prävention
  • Präventions-, Interventions- und Rehabilitationsmaßnahmen
  • Rechtswissenschaftlicher Referenzrahmen der Klinischen Sozialen Arbeit

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss der Lehrveranstaltung können die Studierenden:

  • Die Unterschiede zwischen Gesundheitsförderung und Prävention benennen und verstehen
  • Präventionsebenen differenzieren
  • Modelle der Gesundheitsförderung wiedergeben und anwenden
  • Gesundheit als bio-psycho-soziale Phänomene im Fachbereich der Klinischen Sozialen Arbeit verstehen
  • Wissen um relevante Einflussfaktoren auf Gesundheit (Mikro-, Meso-, Makroebene)
  • Gesundheitsfördernde Faktoren erhöhen: z. B. Resilienz, Empowerment, Befähigungsansatz
  • Wissen um Interventionsmöglichkeiten im Kontext Klinischer Sozialer Arbeit zur Erhaltung von Gesundheit und Prävention
  • Studierende sind senibilisiert gegenüber der Diversität von Gesundheit
  • eine kritische Position zur gesellschaftlichen Bewertung von Gesundheit und Krankheit einnehmen
  • Wissen um die Bedeutung digitaler Medien

Geplante Lernaktivitäten und Lehrmethoden

Integrierte Lehrveranstaltung:

  • Vorlesung
  • Gruppenarbeit
  • Plenum
  • Übungen
  • Selbststudium

Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

Seminararbeit


Kommentar

Anwesenheitspflicht: Bei Fehlzeiten gelten die Regeln gemäß Studien- und Prüfungsordnung


Empfohlene Fachliteratur und andere Lernressourcen

Dettmers, Stephan; Bischkopf, Jeannette (Hrsg.) (2019): Handbuch gesundheitsbezogene Soziale Arbeit. München: Reinhardt.

Dierks, Marie-Luise; Seidel, Gabriele (2009): „Angebot und Nachfrage nach kritischer Gesundheitsbildung – Erfahrungen aus der ersten Patientenuniversität in Deutschland.“ In: Informiert und selbstbestimmt. Der mündige Bürger als mündiger Patient. Herausgegeben von Norbert Klusen; Anja Fliessgarten; Thomas Nebling. Baden: Nomos, S. 379 – 394.

Evans, Clare R. et al. (2017): „A multilevel approach to modeling health inequalities at the intersection of multiple social identities.” In: Social Science & Medicine, 203 (2017), 64-73.

Franzkowiak, Peter (2006): Präventive Soziale Arbeit im Gesundheitswesen. Stuttgart: Reinhard-UTB.

Gahleitner, Silke; Homfeldt, Hans Günther (2013): „Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit und soziale(s) Netzwerke(n).“ In: Netzwerke und Soziale Arbeit. Theorien, Methoden, Anwendungen. Herausgegeben von Jörg Fischer; Tobias Kosellek. Weinheim: Beltz, S. 494-516.

Knecht, Alban; Schubert, Franz-Christian (Hrsg.) (2012): Ressourcen im Sozialstaat und in der Sozialen Arbeit. Zuteilung - Förderung – Aktivierung. Stuttgart: Kohlhammer

Liel, Katrin (2019): „Das Soziale der Gesundheit stärken. Soziale Arbeit als Profession der Gesundheitsförderung." In: Forum sozialarbeit & gesundheit, (2019) 2, S. 6-9.

Mittelmark, Maurice B. et al. (Hrsg). (2017): The handbook of salutogenesis. Springer, open access. Online im Internet: URL: doi.org/10.1007/978-3-319-04600-6.

Sahrai, Elias; Bittlingmayer, Uwe H. (2014): „Empowerment and the Capability Approach in Public Health - some remarks from the perspective of a scientific evaluation research.” In: Critical Social Policy and the Capability Approach. Herausgegeben von Hans-Uwe Otto, Holger Ziegler. Opladen: Budrich, S. 143-166.

Sørensen, Kristine et al. (2012): „Health Literacy and public health: a systematic review and integration of definitions and models.” In: BMC Public Health, 12. (2012),  1, S. 1–13.


Art der Vermittlung

Lehre mit Distanzelementen