Studiengangsübergreifende Wahlmodule

Sie haben Vorkenntnisse und Fähigkeiten aus vorherigen schulischen oder beruflichen Ausbildungen und möchten diese nützen, um sich studiengangsübergreifend fachlich zu vertiefen? 

Optional können Sie auch ein Vertiefungsmodul aus dem Masterstudiengang Informatik wählen.

Sie finden hier Wahlmöglichkeiten, Zugangsvoraussetzungen und Lernziele der einzelnen Vertiefungsmodule des Masterstudiengangs Informatik und können prüfen, welche Vorkenntnisse notwendig sind. Über die Zulassung zu einem Vertiefungsmodul entscheidet die zuständige Studiengangsleitung. 

Informatik Vertiefungen

Voraussetzungen:

  • Elementare Grundlagen der Programmierung (z.B. in C)
  • Grundlagen in Computernetzwerken und Kommunikationsprotokollen

Lernziele: Die Studierenden besitzen die benötigten Fähigkeiten

  • um qualitativ hochwertige, systemnahe Software zu entwerfen und zu implementieren,
  • Systemfehler zu identifizieren und analytisch zu beheben,
  • die Wechselwirkung von unterschiedlichen Technologien aus dem Bereich des Mobile Computings einzuschätzen und zielorientiert Lösungsansätze daraus abzuleiten,
  • um Kommunikationssysteme hinsichtlich der Performanz, Robustheit, Sicherheit, Quality of Service etc. zu analysieren und zu planen,
  • um ingenieurmäßig Internet-der-Dinge-Systeme zu planen und zu realisieren,
  • komplexe Projekte unter der Berücksichtigung der speziellen Anforderungen von Anwendungen aus dem Bereich des Internet der Dinge umzusetzen.

Voraussetzungen: 

  • Lineare Algebra,Analysis
  • Elementare Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik wie Verteilung, Erwartungswert, Standardabweichung
  • Elementare Grundlagen der Programmierung (in Java).

Lernziele: Die Studierenden verfügen über

  • ein grundlegendes Verständnis für Methoden und Algorithmen aus dem Bereich der überwachten, unüberwachten und evolutionären Lern- und Optimierungstechniken und können diese Algorithmen und Methoden anwenden, die Ergebnisse analysieren und kommunizieren.
  • die benötigten Fähigkeiten, die drei Modellierungsparadigmen (diskret prozessorientiert, kontinuierlich, agentenbasiert) in ein hybrides Modell (System of Systems) zu vereinen und für Optimierungen von solchen komplexen Systemen einzusetzen.
  • eine klare Vorstellung, was ein komplexes System ist, welche Typen davon in der Realität vorkommen, und welche Verhaltensmuster (Patterns) zu erwarten sind.
  • die benötigten Fähigkeiten, um eine Problem- und Zieldefinition eines umfassenden, anwendungsorientierten Simulations- und Optimierungsprojektes zu erstellen, methodisch korrekt durchzuführen und die Resultate zu analysieren und als wissenschaftliche Studie zu publizieren.

Voraussetzungen: Kenntnisse in mindestens einer objektorientierten Programmiersprache

Lernziele: Die Studierenden sind in der Lage

  • methodisch und fachlich einen User Centered Development Prozess zu entwerfen, zu implementieren und weiter zu entwickeln.
  • mit den notwendigen Erkenntnissen der aktuellen Wissenschaft diesen Produktentwicklungsprozess aus der Perspektive der übergreifenden User Experience zu bewerten und zu beeinflussen. Methodisch steht dabei Design Thinking im Zentrum.
  • User Experience im gesamten Entwurfs- und Entwicklungsprozess bis hin zu Evaluation und Re-Design zu berücksichtigen.
  • die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und der wissenschaftlichen Kommunikation anzuwenden.

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Voraussetzungen: 
Autonome Systeme ist bewusst als interdisziplinäre Vertiefung für Studierende aus unterschiedlichen technischen Masterstudiengängen konzipiert. Studierende bringen ihre jeweiligen Expertisen aus den Bereichen Software Engineering, Energie bzw. Mechatronik ein, um die Problemstellungen gemeinsam zu lösen. Die speziellen Anforderungen an mobile, autonome Systeme werden in den Lehrveranstaltungen gemeinsam erarbeitet und dann in Lösungen umgesetzt.


Lernziele: Die Studierenden können

  • Aufgabenstellungen für mobile, autonome, kooperierende Roboter analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln, implementieren, testen und in Betrieb nehmen.
  • anhand der Kinematik von typischen mobilen Robotern Bewegungen planen, die Roboter bewegen und navigieren.
  • die Sensorik von mobilen Robotern auswählen und dann einsetzen zur Wahrnehmung der Umgebung und Interaktion.
  • die zentralen Normen und Protokolle zur Interaktion und Kooperation zwischen autonomen Systemen wiedergeben und anwenden.

Mehr Informationen zu den Informatik-Vertiefungen.

Wochenplan inklusive Zeitfenster der Vertiefungen

 MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitag
Vormittag
8:10 - 11:45 Uhr
MEM-Vertiefung Mikro- und NanotechnologieITM-Vertiefung Modellierung, Simulation, OptimierungMEM-Vertiefung Numerische Struktur- und Strömungssimulation

ITM-Vertiefung Internet der Dinge

MEM-Vertiefung Sensorsysteme und AntriebeMEM-Vertiefung Robotik
Nachmittag
14:00 - 17:15 Uhr
 ITM-Vertiefung User Experience

MEM-Vertiefung Produktionstechnologien

ITM-Vertiefung Autonome Systeme

MEM-Vertiefung Eingebettete Systeme

Basismodule MEM (Pflichtfächer)

Legende:

  • ITM: Informatik Masterstudium
  • MEM: Mechatronics Masterstudium