Beschreibung einzelner Lerneinheiten (ECTS-Lehrveranstaltungsbeschreibungen) pro Semester

Studiengang: Master Mechatronics
Studiengangsart: FH-Masterstudiengang
Vollzeit
Wintersemester 2021

Titel der Lehrveranstaltung / des Moduls Mentale Modelle
Kennzahl der Lehrveranstaltung / des Moduls 800101024100
Unterrichtssprache Deutsch
Art der Lehrveranstaltung (Pflichtfach, Wahlfach) Wahlfach
Semester in dem die Lehrveranstaltung angeboten wird Wintersemester 2021
Semesterwochenstunden 2
Studienjahr 2021
Niveau der Lehrveranstaltung / des Moduls laut Lehrplan 2. Zyklus (Master)
Anzahl der zugewiesenen ECTS-Credits 3
Name des/der Vortragenden Markus HANZER


Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Keine


Lehrinhalte

Soziologische, psychologische, kommunikationswissenschaftliche und kulturhistorische Forschungsergebnisse werden in Zusammenhang mit konkreten Beispielen diskutiert. Analysiert werden einzelne mentale Modelle wie zum Beispiel: »The winner takes it all.« »Alles ist machbar.« »Alles ist erklärbar.« »Wir sind bedroht und in Gefahr.« »Glück ist käuflich.« »Alles liegt in Gottes Hand.« etc.


Lernergebnisse

Ich habe Methoden erlernt, wie sich der Zusammenhang von mentalen Modellen mit wahrnehmbaren Artefakten und Ritualen analysieren lässt. Was zeigt sich? Warum zeigt es sich? Was bewirkt das, was sich zeigt? Was würde sich ändern, wenn es sich anders zeigt? Ich experimentiere mit Methoden der Gestaltung um mentale Modelle bewusst zu machen.


Geplante Lernaktivitäten und Lehrmethoden

Kurze Impuls-Inputs. Gruppenarbeit an konkreten Projekten. Spekulatives Design

Es sollen Methoden der Problemanalyse und der Entwicklung von Szenarien zu erprobt werden, die über die Grenzen üblicher Fachkompetenzen hinausreichen. Die Methoden werden nicht vorgegeben, sondern gemeinsam erarbeitet: Welche Methoden eignen sich, um Daten, Fakten und Vorstellungen in mediale Kommunikate zu übersetzen? Wie können diese Kommunikate gefunden werden? Welcher institutionelle Rahmen ist notwendig, damit diese Kommunikate als glaubwürdig erscheinen und handlungsleitende Konsequenzen hervorrufen können?


Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

Im Format QUER-denken erstellen die Studierende eigenständige Werkarbeiten, die der Hochschule zur Verfügung stehen. 

Beurteilt werden

__das Projektergebnis des eigenen Werks

__die Mitarbeit an den gemeinsamen Projekten unter besonderer Berücksichtigung der Bereitschaft Ideen anderer aufzugreifen und zu deren Weiterentwicklung beizutragen


Kommentar

Keiner


Empfohlene Fachliteratur und andere Lernressourcen

Empfohlene Fachliteratur:

Frances Allen (2019): Amerika auf der Couch. Ein Psychiater analysiert das Trump-Zeitalter. DumMont Buchverlag, Köln

Hüther Gerald (2014): Die Macht der inneren Bilder: Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen

Türcke Christoph (2019): Digitale Gefolgschaft. Auf dem Weg in eine neue Stammesgesellschaft. C.H.Beck, München

Butter Michael (2018): Nichts ist, wie es scheint. Über Verschwörungstheorien. Edition suhrkamp, Berlin

Mausfeld Rainer (2018): Warum schweigen die Lämmer? Westend Verlag, Frankfurt/Main 

Schmidbauer Manfred (2004): Der gitterlose Käfig. Wie unser Gehirn die Realität erschafft. Springer Verlag, Wien

Bösel Rainer (2016): Wie das Gehirn »Wirklichkeit« konstruiert. Zur Neuropsychologie des realistischen, fiktionalen und metaphysischen Denkens. Kohlhammer, Stuttgart

Watzlawick Paul (2005): Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Wahn, Täuschung, Verstehen. Piper, München

Paul Gerhard (2013): BilderMacht. Studien zur Visual History des 20. Und 21. Jahrhunderts. Wallstein, Göttingen 

Monyer Hannah & Gessmann Martin (2015): Das geniale Gedächtnis. Wie das Gehirn aus der Vergangenheit unsere Zukunft macht. Knaus, München

Harari Yuval (2017): Homo Deus. A Brief History of Tomorrow. C.H. Beck, München

Harai Yuval (2015): Eine kurze Geschichte der Menschheit. Pantheon, München

Macho Thomas (2011): Vorbilder. Wilhelm Fink, München

Kahneman Daniel (2017): Schnelles Denken, langsames Denken. Siedler Verlag, München


Art der Vermittlung

Präsenzveranstaltung mit Anwesenheitspflicht