Beschreibung einzelner Lerneinheiten (ECTS-Lehrveranstaltungsbeschreibungen) pro Semester

Studiengang: Bachelor Internationale Betriebswirtschaft berufsbegleitend
Studiengangsart: FH-Bachelorstudiengang
Berufsbegleitend
Wintersemester 2021

Titel der Lehrveranstaltung / des Moduls Knowledge Management
Kennzahl der Lehrveranstaltung / des Moduls 025027052008
Unterrichtssprache Englisch
Art der Lehrveranstaltung (Pflichtfach, Wahlfach) Wahlpflichtfach
Semester in dem die Lehrveranstaltung angeboten wird Wintersemester 2021
Semesterwochenstunden 2
Studienjahr 2021
Niveau der Lehrveranstaltung / des Moduls laut Lehrplan 1. Zyklus (Bachelor)
Anzahl der zugewiesenen ECTS-Credits 3
Name des/der Vortragenden Carlos VIEIRA ALVES DA ROSA


Voraussetzungen und Begleitbedingungen

Keine


Lehrinhalte

Wissensmanagement beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung sowie der Nutzung von Wissen. Dabei beschäftigt sich die Lehrveranstaltung mit folgenden Bereichen:



Unterscheidung Daten, Information, Wissen, implizites und explizites Wissen

Darstellung von semantischen Zusammenhängen unter Nutzung von Ontologien

Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi, Seci-Modell

Kommunikations- und Interaktionsprozesse zur Wissensgenerierung und –Entwicklung

Wissensmanagementsysteme und deren Einführung

Problembereiche des Wissensmanagement (in der Person, in den Strukturen, im Umfeld)

Wissen(-smanagement) und Macht

Communities of Practice

Methoden zur Wissensakquisition und Darstellung in Wissensmanagementsystemen und Expertensystemen

Regelbasierte Expertensystemen


Lernergebnisse

Wissen/Kennen

  • Die Studierenden kennen die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Wissensebenen und deren Entwicklung. Die Differenz zwischen implizitem und explizitem Wissen ist bekannt.
  • Die Studierenden können die verschiedenen Aggregatzustände von Wissen unterscheiden.
  • Die Studierenden kennen  den Nutzen und den Aufwand der mit der Einführung von Wissensmanagementsystemen in Unternehmen verbunden ist.



Verstehen

  • Die Studierenden verstehen den Prozess der Wissensgenerierung und können ihn an einem Fallbeispiel nachvollziehen. Das Verständnis für strukturelle Bedingungen und individuellen Voraussetzungen für ein gelungenes Wissensmanagementsystem sind entwickelt.
  • Die Studierenden wissen in welchen Fällen Expertensysteme hilfreich sein können.

Anwenden

  • Die Studierenden können eine Wissensmanagementspirale auf ein Fallbeispiel übertragen und in einer Simulation nachzeichnen. Die Eckpfeiler für die Einrichtung einer Community of Practice können benannt und hinsichtlich ihrer Wirkungen beurteilt werden.
  • Die Studierenden können auf Basis Ihres eigenen wirtschaftlichen Domainwissens Ontologien lesen und erstellen.
  • Die Studierenden können einfache Regeln für ein Expertensystem aufstellen und implementieren.



Analysieren

  • Vorhandene Wissensmanagementbeispiele können theoriegeleitet reflektiert, Kritik sowie Verbesserungsvorschläge können genannt werden.
  • Die Studierenden können auf Basis einer gegebenen betrieblichen Situation Vorschläge für mögliche Wissensmanagementkonzepte generieren.

Geplante Lernaktivitäten und Lehrmethoden

Lehrvortrag,

Diskussionen,

Textarbeit,

Case Studies


Prüfungsmethode und Beurteilungskriterien

Schriftliche Einzelarbeit (Fallbearbeitung) im Mindestumfang von 10.000 Zeichen inkl. Leerzeichen.


Kommentar

Keine


Empfohlene Fachliteratur und andere Lernressourcen

Nonaka, Kujiro; Takeuchi, Hirotaka (1997): Die Organisation des Wissens - Wie japanische Unternehmen eine brachliegende Ressource nutzbar machen

. Aus dem Engl. von Friedrich Mader. Frankfurt am Main: Campus-Verlag.

Zboralski, Katja (2007): Wissensmanagement durch Communites of Practice. Berlin: Springer.

Winkler, Katrin; Mandl, Heinz (2007): Implementation of Knowledge Management in Organizations. Berlin: Springer.

Stuckenschmidt, Heiner (2011): Ontologien: Konzepte, Technologien und Anwendungen. Berlin: Springer.

Gottlob, Georg u.a. (Hrsg.) (2013): Expertensysteme. Berlin: Springer.


Art der Vermittlung

Präsenzveranstaltung