Wohin mit Landwirtschaft und Ernährung? Die Zukunft gehört stabilen Systemen

 

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Veranstaltungsinfos

Mittwoch, 10. April 2019
19:00  -  21:00 Uhr
Foyer der FH Vorarlberg

Wir bitten um Anmeldung bis 9. April unter: www.veranstaltungen.fhv.at


Vortrag von Dr. Felix Prinz zu Löwenstein
In den letzten Jahrzehnten ist es der Menschheit gelungen, ihre landwirtschaftliche Produktion enorm zu steigern und immer mehr Bewohner*innen der Erde zu ernähren. Dazu hat eine hoch produktive, nach industriellen Prinzipien organisierte Landwirtschaft beigetragen. Gleichzeitig ist dabei jedoch ein im höchsten Maße instabiles System entstanden. Nur durch den massiven Einsatz von Hilfsmitteln wie Kunstdünger, Pestiziden oder Medikamenten kann es aufrechterhalten werden. Diese Hilfsmittel verursachen fatale Folgen. Sie schädigen die Produktionsgrundlagen der Landwirtschaft ebenso wie die Gesundheit der Menschen. Wollen wir die Lebenschancen künftiger Generationen nicht in Frage stellen, müssen wir stabile Systeme schaffen. Systeme, die auf Dauer und aus sich heraus funktionieren und die sowohl die Fruchtbarkeit des Bodens als auch die Funktionsfähigkeit des Ökosystems wiederherstellen. Der Ökologische Landbau hat seit über 100 Jahren eine beachtliche Strecke des Weges dorthin zurückgelegt und es ist ihm gelungen, immer mehr Menschen außerhalb der Landwirtschaft auf diesen Weg mitzunehmen. Er braucht jedoch weiterhin Impulse und Erneuerung und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die seine Weiterentwicklung zu einem wirklich stabilen System ermöglichen. Das erfordert einen Paradigmenwechsel bis hin zu unserer Ernährung.

Programm

19:00
19:00Begrüßung durch Rektorin Prof. (FH) Dr. Dipl. Psych. Tanja Eiselen
19:15Vortrag von Dr. Felix Prinz zu Löwenstein
"Wohin mit Landwirtschaft und Ernährung?"
20:20Diskussion zum Vortrag
21:00Umtrunk
Musikalische Begleitung durch: Duo Torres–Delis

Eine Einladung der FH Vorarlberg, des Vereins KONSUMENTENSOLIDARITÄT–JETZT und des Naturschutzbund Vorarlberg, sowie der Bodenseeakademie, von Unser Grundeinkommen und Bio-Vorarlberg, der Vereine Klimabündnis Vorarlberg und Bodenfreiheit sowie der ARGE Erneuerbare Energie Vorarlberg und der Caritas.