Beim diesjährigen Energie Update erfahren Sie:

  • wie in der Lebensmittelindustrie Energie eingespart werden kann.
  • ob Biomassekraftwerke am Strommarkt betrieben werden können.
  • welches Potential thermische Lastverschiebung bei großvolumigen Wohnbauten hat.

Veranstaltungsinfos

Donnerstag, 11. April 2019
17:30  -  19:00 Uhr
Gebäude Achstraße, Aula

Anmeldung
Wir bitten um Anmeldung unter veranstaltungen.fhv.at bis spätestens 9. April 2019.


Programm:

  • Begrüßung durch:
    Dr. Tanja Eiselen, Rektorin der FH Vorarlberg
    Dr. Klaus Rheinberger, Studiengangsleiter Energietechnik und Energiewirtschaft
  • Vorträge mit anschließender Diskussion, Aula
  • Ausstellungen der Kooperationspartner, der Studierenden und des Forschungszentrums, Foyer
  • Umtrunk mit Buffet

Vorträge mit anschließender Diskussion

Erfahrungen und Potential bei der Effizienzsteigerung in Lebensmittelindustriebetrieben
Dipl.-Ing. (FH) Ludwig Netzer; Geschäftsführer von Innotech - innovative Gebäudetechnik GmbH
Im Bereich der Lebensmittelindustrie ergeben sich hohe Herausforde- rungen bezüglich der Lebensmittelsicherheit und Betriebssicherheit sämtlicher Anlagen. Meist werden sehr hohe Energieeinsätze für die Produktionsprozesse benötigt, welche bei intelligenter Verwertung in eine wesentliche Ressourceneinsparungen münden.

Wirtschaftlichkeit von Biomassekraftwerken am Strommarkt
DI Babette Hebenstreit; Hochschullehrerin und Mitarbeiterin im Forschungszentrum Energie an der FH Vorarlberg
Biomasse ist der wichtigste erneuerbare Energieträger Österreichs. Ein Teil der Biomasse wird in Kraftwerken zu Strom und Wärme umgewandelt. Die bisher fixen Einspeisetarife für den produzierten Strom laufen jedoch aus. Anhand von Simulationen werden die maximal möglichen Erlöse von Biomassekraftwerken an der Strombörse diskutiert.

Potential thermischer Lastverschiebung bei großvolumigen Wohnbauten
Laura Rauschenbach; Absolventin des Masterstudiengangs Energietechnik und Energiewirtschaft, arbeitet im Bereich Wärme-Contracting bei illwerke vkw
Als Referenzobjekt dient eine Wohnanlage mit drei Mehrfamilienhäu- sern, deren thermischer Energiebedarf mittels Geothermiewärmepumpe und Solarthermieanlage gedeckt wird. Die Auswirkungen einer Raumtemperaturüberhöhung in den Wohngebäuden, einer Regenera- tion der Erdsonden sowie einer Maximaltemperaturanhebung des eingesetzten Warmwasserspeichers wurden in der Masterarbeit simuliert.