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FHV-Studierende mit Preis des Vereins Deutscher Ingenieure ausgezeichnet

23.09.2026
Erkenntnisse aus Abschlussarbeiten in der Technik mit hoher Praxisrelevanz für Liebherr-Werk Nenzing und illwerke VKW.
 
 
Bei der jährlichen Preisverleihung des Bodensee-Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) an der FHV wurden Johannes Österle von der illwerke VKW sowie Daniel Ganahl vom Liebherr-Werk Nenzing für ihre Masterarbeiten ausgezeichnet. Ganahl beschäftigte sich mit der Entwicklung eines Softsensors. Dieser wird dabei unterstützen, eine unbekannte Größe, nämlich die Lastmasse am Kran, zu schätzen und diese den Assistenzsystemen zur Verfügung zu stellen.

Das führt einerseits zu Effizienzsteigerung und ermöglicht andererseits die Entwicklung zu einem teilautomatisierten Betrieb. „Wir sind sicher, dass das Liebherr-Werk Nenzing als Partnerunternehmen des Bachelorstudiengangs Eletronik und Informationstechnologie Dual und Starker Partner der FHV das Produkt zur Marktreife führen wird. Daniel hat eindrücklich gezeigt, dass nur Know-How und Leistungsbereitschaft zu Innovation führen“, führt Studiengangsleiter Franz Geiger aus.
 
 

Erkenntnisse für Lünerseewerk II

Österle verfolgte mit seiner Masterarbeit das Ziel, ein Entwässerungssystem zu entwickeln und wirtschaftlich zu bewerten, das stark schwankende Zuflussmengen effizient und betriebsschonend bewältigen kann. Im Fokus standen die Analyse unterschiedlicher Regelstrategien (z. B. drehzahlgeregelte Pumpen, Start-Stopp-Betrieb, Laufradverstellung) sowie deren Auswirkungen auf Investitions- und Betriebskosten, Energieverbrauch und Wartungsaufwand. Ergänzend werden hydraulische Aspekte wie Druckstoßverhalten und die Dimensionierung von Sammelbecken berücksichtigt. Die Arbeit liefert Entscheidungsgrundlagen für die wirtschaftlich optimale Auslegung und Steuerung solcher Systeme im Kontext nachhaltiger Kraftwerksbewirtschaftung.

Benedikt Reick, Studiengangleiter im Master Mechatronics betont: „Johannes Erkenntnisse werden in das prestigeträchtige Vorzeigeprojekt Lünerseewerk II einfließen. Die Ergebnisse zeigen hohe Einsparpotentiale und sind auf dem Gebiet der nachhaltigen Energieerzeugung ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Masterarbeit im Engineering. Wir danken Johannes für seine hohe Motivation und seinen Einsatz und natürlich sind wir ein bisschen stolz, dass wir eine Rolle in diesem Projekt mit unserem Starken Partner, den illwerken VKW, spielen dürfen.“