E-MOB

Integrierte Maßnahmen zur Verbesserung der Elektromobilität in europäischen Regionen

 

Die Elektromobilität hat ein großes Potenzial zur Verbesserung unserer Umwelt. Autos, Züge und Flugzeuge machen ein Viertel des weltweiten Energieverbrauchs und ungefähr den gleichen Anteil der Emissionen aus. Das ist eine schwere Last - aber auch eine einmalige Chance, unseren Einfluss auf das Klima zu begrenzen. Die neun Partner des E-MOB-Projekts repräsentieren 8 europäische Regionen in verschiedenen Stadien der Entwicklung der Elektromobilität, teilen jedoch alle die Ansicht, dass die Elektromobilität die Zukunft der Mobilität darstellt: eine saubere, leise, fortschrittliche Technologie. 

Ein Kind mit bloden Haaren sitzt im Zug am Fenster und sieht ein weißes E-Auto
Die Elektromobilitätsstrategie des Landes Vorarlberg ist zentrales Element des Projektes E-MOB

Projektergebnisse

E-MOB steht für integrierte Maßnahmen zur Verbesserung der Elektromobilität in europäischen Regionen und zielte auf die Verbesserung der Elektromobilitätslösungen in regionalen Personenverkehrssystemen durch koordiniertes politisches Lernen und Planen ab. Durch die Einbindung von Akteuren mit regionaler Relevanz und einen interregionalen Lern- und Aktionsplanungsprozess war es möglich konkrete Maßnahmen und Projekte im Bereich der Elektromobilität zu planen und umzusetzen. In Vorarlberg kam es auch durch die Ergebnisse des Projektes zu einer Veränderung der politischen Instrumente. Die Elektromobilitätsstrategie Vorarlberg 2015-2020 wurde nicht als eigenständige Strategie weitergeführt, sondern in die umfangreichen Ziele der Energieautonomie+ 2030 eingebettet. Dadurch ist es möglich, den Ausbau der Elektromobilität im Einklang mit anderen wichtigen Maßnahmen wie dem Ausbau der Photovoltaik oder auch dem nötigen Ausbau des elektrischen Stromnetzes gerade auf der Niederspannungsseite voranzutreiben. Neben der „klassischen“ Elektromobilität bei Pkws konnten die FHV und ihre Partner im Projekt auch wichtige Impulse für den Bereich Elektrobusse aus dem Konsortium gewinnen. Ein wichtiges Ergebnis des Projektes war es, dass zukünftig die Ladeinfrastruktur in den Monitoringbericht der Energieautonomie aufgenommen wird, sodass diese zukünftig Hand in Hand mit der Anzahl der E-Autos und E-Busse geht – ein wichtiger Schritt in der Transformation des Energiesystems.

E-MOB hat wieder einmal gezeigt, dass in Vorarlberg alle relevanten Akteure in eine Richtung schauen. Damit konnten wir unseren europäischen Partnern wichtige Impulse für ihre Regionen geben, gleichzeitig aber auch von ihnen lernen.
- Markus Preißinger, Projektleiter -

 

Förderprogramm

Das Projekt mit einem Gesamtbudget von € 1.535.195 wird von der EU im Rahmen von Interreg Europe mit € 1.304.916 unterstützt. Der Anteil der Förderung für die FH Vorarlberg beträgt € 191.001.

Action Plan

Im Laufe des 6. Semesters wurde ein Action Plan für die Umsetzungsphase in Semester 7 und 8 entwickelt. Dieser kann hier heruntergeladen werden: Action Plan

Guidelines

Mittlerweile wurden auch die Guidelines des Konsortiums veröffentlicht und können hier heruntergeladen werden: Guidelines

Fakten

Projektname E-MOB - Integrierte Maßnahmen zur Verbesserung der Elektromobilität in europäischen Regionen
Programm EU Projekt im Rahmen von Interreg Europe 
Thema Elektromobilität
Projektdauer 08.2019 - 07.2023
Projektbudget 1.535.195,00 EUR
EU Finanzierung 1.304.916,00 EUR

Kontakt

Prof. (FH) Dr.-Ing. Markus PREISSINGER
Forschungsleiter, Leiter Josef Ressel Zentrum für Intelligente Thermische Energiesysteme
V719
Dipl.-Ing. Helena GÖSSLER
Assistentin des Forschungszentrums Energie
V721