3. Planetary Health Konferenz
Unser Planet, unsere Gesundheit: Gemeinsam handeln für eine klimafitte Zukunft
uDay XXV
22.-24. September 2027 |
|
FHV, Gebäude A |
Was erwartet dich?
Die 3. Planetary Health Konferenz 2026 bringt die Themen Gesundheit und Klima zusammen. Unter dem Titel „Unser Planet, unsere Gesundheit: gemeinsam handeln für eine klimafitte Zukunft“ zeigt die Konferenz konkrete Lösungen und Praxisbeispiele, die positive Veränderungen bewirken können. Ein interaktives Programm mit Keynotes, Vorträgen, Posterwalk, Marktplatz und Workshops bietet Raum für Austausch, Vernetzung und Kooperation. Dabei schafft die Konferenz in Vorarlberg auch Möglichkeiten, über Landesgrenzen hinweg neue Verbindungen und Perspektiven im deutschsprachigen Raum zu gewinnen.
Programm
| Mittwoch | |
| 13:00 |
Anmeldung & Get-together |
| 14:00 |
Begrüßung & Keynote 1 |
| 15:30 |
Pause |
| 16:00 |
Block 1: Workshops |
| ab 17:30 |
Abschluss |
Donnerstag |
|
| 08:00 |
Get-together |
| 08:30 |
Keynote 2 & Block 2: Workshops |
| 10:00 |
Pause |
| 10:30 | Block 3: Workshops |
| 12:00 |
Mittagessen |
| 13:30 |
Block 4: Posterwalk mit Aperitif |
| 15:00 |
Pause |
| 15:30 |
Block 5: Vorträge |
| ab 17:00 |
Abschluss |
Freitag |
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| 08:00 |
Get-together |
| 08:30 |
Keynote 3 & Block 6 |
| 10:00 |
Pause |
| 10:30 | Block 7: Vorträge |
| 12:00 | Abschluss |
Das Programm wird durch Postereinreichungen in 11 Konferenz-Tracks mitgestaltet:
- Psychische Gesundheit und Resilienz
- Resiliente Gesundheitsversorgung
- Health in All Policies, Politik und Governance
- Urban Health und Mobilität
- One Health und Biodiversität
- Ernährung und Landwirtschaft
- Digitalisierung und AI
- Aus-, Fort- und Weiterbildung
- Kunst, Kultur und Design
- Klima-Gesundheits-Kommunikation
- Gesundheitsförderung und Co-Benefits
Psychische Gesundheit und Resilienz
Der Track “Psychische Gesundheit und Resilienz” beleuchtet die wechselseitigen Beziehungen zwischen klimawandelbedingten Umweltveränderungen und mentaler Gesundheit. Wir suchen interdisziplinäre Beiträge, die zeigen, wie die sich verändernden planetaren Grenzen psychische Belastungen v.a. vulnerabler Gruppen erhöhen und zugleich welche adaptiven Ressourcen und Resilienzstrategien – auf individueller, kommunaler und politischer Ebene – wirksam werden können.
Resiliente Gesundheitsversorgung
Der Track “Resiliente Gesundheitsversorgung” untersucht, wie Gesundheitssysteme angesichts planetarer Krisen – Klimawandel, Ressourcenknappheit, Pandemien – robust, flexibel und nachhaltig gestaltet werden können. Willkommen sind interdisziplinäre Beiträge zu innovativen Versorgungs- und Governance-Modellen, digitalen und dezentralen Versorgungsformen, resilienten Liefer- und Versorgungsketten sowie zu Lern-, Anpassungs- und Transformationsprozessen. Gesucht werden interdisziplinäre Beiträge, die innovative Versorgungs‑ und Governance‑Modelle, digitale oder dezentrale Versorgungsansätze, Lieferketten‑Resilienz, Lernprozesse aus Krisen sowie Adaptions‑ und Transformationsstrategien analysieren.
Health in All Policies, Politik und Governance
Wie können gesundheitliche Ziele systemisch in alle politischen Handlungsfelder – Klima‑ und Energiepolitik, Stadt‑ und Raumplanung, Agrar‑ und Biodiversitätsstrategien, Finanz‑ und Bildungspolitik – eingebettet werden, um die wechselseitigen Beziehungen zwischen menschlicher Gesundheit und den Grenzen des Planeten zu schützen. Wir suchen interdisziplinäre Beiträge, die governance‑basierte Modelle, sektorenübergreifende Ko‑Kreation, Impact‑Assessment‑Tools und partizipative Entscheidungsprozesse vorstellen bzw. kritisch evaluieren.
Urban Health und Mobilität
Beiträge in diesem Track befassen sich mit den Zusammenhängen zwischen urbanen Räumen, Mobilität und Gesundheit im Kontext der planetaren Gesundheit. Im Fokus stehen gesundheitsfördernde, gerechte und nachhaltige Mobilitäts‑ und Stadtentwicklungskonzepte sowie ihre Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Bevölkerungsgruppen sowie deren Gesundheit. Aktive Mobilität, Stadt‑ und Verkehrsplanung, soziale Teilhabe und Gerechtigkeit, Luftqualität und Lärmbelastung sind ebenso Thema wie intersektorale Governance‑Ansätze und evidenzbasierte Interventionen für gesunde Städte.
One Health und Biodiversität
Der Track „One Health & Biodiversität“ untersucht die wechselseitigen Wechselwirkungen zwischen menschlicher, tierischer und ökologischer Gesundheit im Rahmen der Planetary‑Health‑Agenda. Wir suchen interdisziplinäre Beiträge, die Evidenz zu Pathogen‑Emerged, Ökosystem‑Dienstleistungen, Biodiversitäts‑Verlust und resilienten One‑Health‑Ansätzen liefern – von Feldstudien über Modellierungen bis zu politischen Rahmenbedingungen.
Ernährung und Landwirtschaft
Der Track „Ernährung & Landwirtschaft“ beleuchtet, wie das Ernährungssystem, vom landwirtschaftlichen Anbau bis hin zur Verarbeitung, die menschliche Gesundheit und die planetaren Grenzen beeinflussen. Gesucht werden interdisziplinäre Beiträge, die nachhaltigen Anbau und Tierhaltung, Klimawandel‑Resilienz im Bereich Landwirtschaft (inklusive Dünger & Pestizide, Ernährungssicherheit, Flächenplanung und Agroökologie sowie innovative Politiken und Governance‑Ansätze analysieren. Ziel ist, evidenzbasierte und zukunftsfähige Wege aufzuzeigen, die gesunde Ernährung, Biodiversität und Klimaschutz gemeinsam stärken.
Digitalisierung und AI
Dieser Track untersucht, wie digitale Technologien und künstliche Intelligenz zur Förderung von Planetary Health beitragen und gleichzeitig ökologische Risiken und Belastungen mindern können. Gesucht werden interdisziplinäre Beiträge zu datengetriebenen Gesundheitsmonitorings, KI‑gestützten Klimamodellen, digitalen Frühwarnsystemen für klimawandelbedingter Prolemstellungen, nachhaltiger IT‑Infrastruktur, ethischen Leitlinien und Governance‑Ansätzen. Zusätzlich sollen Datenschutz, Energieverbrauch von Rechenzentren und inklusive Teilhabe beleuchtet werden.
Aus-, Fort- und Weiterbildung
Zur systematischen Einbindung von Planetary Health und Klimakompetenz in Curricula, Weiterbildungsprogramme und lebenslanges Lernen braucht es entsprechende Konzepte und Formate. Im Fokus stehen Fachkräfte im Gesundheitswesen, die mit inter‑ und transdisziplinäre Bildungsansätzen, kompetenzorientierten Lernen und innovative didaktische Methoden direkt adressiert werden. Orientierungsrahmen bilden u. a. Planetary‑Health‑Literacy, Handbuch Klimakompetzenz, systemisches Denken, transformative Handlungskompetenzen und Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Kunst, Kultur und Design
Beiträge in diesem Track diskutieren Themen der planetaren Gesundheit anhand von künstlerischen, gestalterischen oder kulturellen Methoden. Dieser Track soll für andere Disziplinen auch andere Möglichkeiten der Kommunikation aufzeigen. Life-Centred Design, More-than-human Perspektiven, Posthumanismus, eco-feminism, design futuring, speculative design sind nur eine Auswahl an Stichworten, die hier zugeordnet werden können.
Klima-Gesundheits-Kommunikation
Der Track erforscht, wie die komplexen Zusammenhänge von Klimawandel und menschlicher Gesundheit verständlich, zielgruppengerecht, motivierend und handlungsorientiert vermittelt werden können. Gesucht werden interdisziplinäre Beiträge zu Risikokommunikation, Narrativen, visuellen Aufbereitungen, sozialen Medien, Zielgruppen‑Adaption und Evaluation von Kommunikationsstrategien. Wir ermutigen zudem Beiträge, die digitale Plattformen, partizipative Storytelling‑Formate oder interaktive Visualisierungen beschäftigen und deren Wirkung auf politische Entscheidungsprozesse und Verhaltensänderungen evaluieren.
Gesundheitsförderung und Co-Benefits
Maßnahmen des Klimaschutzes und der Gesundheitsförderung weisen vielfach Co-Benefits auf und leisten damit einen Beitrag zu einer gesünderen, nachhaltigeren und sozial gerechteren Lebenswelt.
Beiträge in diesem Track diskutieren intersektorale Ansätze und Strategien an der Schnittstelle von Klimaschutz und Gesundheitsförderung sowie deren Umsetzung in unterschiedlichen Handlungsfeldern. Bewegungsförderung, Planetary Health Diet und mentale Gesundheitsförderung sowie verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen stellen zentrale Themenbereiche dieses Tracks dar.
Call for Abstracts
Beiträge für die Planetary Health Konferenz können als Abstract eingereicht werden. Nach dem abgeschlossenen Review aller Einreichungen werden die Präsentationsformate (Poster, Vortrag oder Workshop) mit den Session Chairs definiert.
Einreichungen sind ab Ende September 2026 möglich.
Eventsprache
Deutsch
Publikum
Die 3. Planetary Health Konferenz richtet sich an Forschende, Lehrende und Studierende, die sich mit Gesundheit und/oder Klimawandel beschäftigen, sowie an Pflegekräfte, Ärzt:innen und andere Gesundheitsberufe. Auch Vertreter:innen von NGOs, KLAR-Projekten, Pionierstädten und der Public-Health-Community sowie interessierte Privatpersonen sind herzlich eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen.
Teilnahme, Anmeldung & Übernachtung
Sichere dir jetzt deinen Platz bei der 3. Planetary Health Konferenz 2026 und melde dich ▷ online an.
Teilnahmegebühren:
- Earlybird: 210 €
- Regulär: 260 €
- Studierende: 160 €
Für die Teilnahme werden Fort- und Weiterbildungspunkte für Österreich beantragt. Weitere Informationen dazu folgen.
Übernachtung:
Für die Gäste der Planetary Health Konferenz wurde in ausgewählten Hotels ein Zimmerkontingent vorreserviert. Bei Bedarf kann ein Zimmer aus diesem Kontingent ▷ online gebucht werden.
Referent:innen
Assoz.-Prof.in PD DDr.in Daniela Haluza, MSc
Assoziierte Professorin für Public Health an der Medizinischen Universität Wien
Keynote: Planetary Health: Public Health auf Steroiden?
Zur Person: Daniela Haluza ist Assoziierte Professorin für Public Health an der Medizinischen Universität Wien und leitet dort die Forschungsgruppe Green Public Health. Sie studierte Humanmedizin, Angewandte Medizinische Wissenschaften und Umweltmanagement und ist Fachärztin für Klinische Mikrobiologie und Hygiene. Ihre wissenschaftliche Arbeit verbindet Umweltmedizin und Nachhaltigkeitsthemen mit einem besonderen Fokus auf Natur und Gesundheit, Klimawandel, Biodiversität und gesundheitsfördernde urbane Lebenswelten. Als engagierte Wissenschaftsbotschafterin und Speakerin ist sie durch ihre zahlreichen Beiträge und Interviews in Printmedien, Radio und Fernsehen einem breiten nationalen und internationalen Publikum bekannt.
Dr. Ruth Kutalek
Medizinanthropologin und Professorin am Institut für Sozial- und Präventivmedizin des Zentrums für Public Health, Medizinische Universität Wien
Keynote: Planetary Health, Ungleichheit und die Utopie der Partizipation
Zur Person: Ruth Kutalek ist Medizinanthropologin und Professorin am Institut für Sozial- und Präventivmedizin des Zentrums für Public Health, Medizinische Universität Wien. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Public Health und Anthropologie. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf anthropologischen Perspektiven von Infektionskrankheiten (Ebola, Mpox, Masern), insbesondere auf den Sichtweisen der betroffenen Gemeinschaften. Darüber hinaus hat sie zu partizipativen Modellen in der Krisen- und Katastrophenvorsorge gearbeitet. Sie hat in mehreren Ländern Afrikas Forschungsarbeiten durchgeführt und die WHO bei Notfall-Einsätzen unterstützt. Dr. Kutalek war und ist PI in mehreren von der EU geförderten und nationalen Forschungsprojekten, wie beispielweise SoNAR-Global, ISIDORe, CAVE und Sonar Cities.
Kontakt
Die FHV setzt sich für eine nachhaltige Veranstaltungskultur ein. Diese Veranstaltung wird nach den Kriterien von „ghörig feschta“ organisiert und achtet dabei auf entsprechende Maßnahmen und bewusste Praktiken.
Details zur Veranstaltungsreihe
Der jährlich stattfindende Usability Day (uDay) ist eine internationale Tagung, die Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis seit vielen Jahren eine bewährte Plattform bietet, um ein breites Spektrum an innovativen Lösungen und neuesten Forschungserkenntnissen zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Jedes Jahr wird von einem interdisziplinären Tagungskomitee ein Thema gewählt, das einen aktuellen Bezug zu gesellschaftlichen und technischen Herausforderungen hat.