Netzentwicklung 2030 – Phase II

 

Photovoltaik, Elektromobilität und Wärmepumpen verändern die Anforderungen an Vorarlbergs Verteilnetze spürbar. Damit Netzinvestitionen gezielt und wirtschaftlich geplant werden können, braucht es fundierte Simulationen. Als wissenschaftlicher Partner im Projekt „Netzentwicklung 2030 – Phase II“ der Vorarlberger Energienetze GmbH entwickelt das Forschungszentrum Energie der FHV diese Grundlagen weiter: Aufbauend auf Phase 0 und Phase I werden weitere Nieder- und Mittelspannungsnetze modelliert, Szenarien bis 2040 entwickelt und Handlungsempfehlungen für Netzausbau, Flexibilitätsnutzung und Digitalisierung abgeleitet.

Graphical Abstract des Projektes Netzentwicklung 2030 – Phase II | © Kevin Kaspar

Projektziel

  • Erweiterung der gekoppelten Lastflusssimulation von Nieder- und Mittelspannungsnetzen auf weitere Regionen Vorarlbergs.
  • Validierung der Simulationsergebnisse durch Vergleich mit Messdaten aus intelligenten Ortsnetzstationen (iONS) und Smart Metern.
  • Entwicklung von Netzentwicklungsszenarien für 2030, 2035 und 2040 unter Berücksichtigung von Lasten (Elektromobilität, Wärmepumpen), dezentraler Einspeisung (Photovoltaik), Speichern und Flexibilitäten.
  • Identifikation künftiger Netzengpässe und Bewertung möglicher Netzmaßnahmen – von Leitungsausbau und Spannungsumstellungen bis zu betrieblichen Anpassungen – inklusive Kurzschlussberechnungen und grober Kostenschätzungen für die Mittelspannung.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für Netzausbaustrategien und digitale Planungswerkzeuge sowie Entwicklung eines Grobkonzepts für einen Software-Prototypen.

Fakten

Projektname Netzentwicklung 2030 - Phase II
Auftraggeber:in Vorarlberger Energienetze GmbH
Projektdauer 01.11.2025 - 31.12.2027
Projektbudget gesamt 149.420,00 EUR