Ein Netzwerk, das verbindet
25.03.2026
Internationale Einblicke für FHV-Mitarbeitende aus der Verwaltung: Sabine Frick über ihre RUN-EU-Erfahrungen.
RUN-EU bietet nicht nur Studierenden, sondern auch für FHV-Mitarbeitende aus der Verwaltung spannende Möglichkeiten, internationale Erfahrungen zu sammeln. Sabine Frick, Bibliotheksmitarbeiterin und Administratorin des Kontextstudiums an der FHV, hat an einer RUN-EU-Mobilität teilgenommen und erzählt im Interview, warum sich ein Blick über die Hochschulgrenzen lohnt.
Was bedeutet RUN-EU für dich?
Sabine Frick: RUN-EU ist für mich ein Netzwerk, bei dem sich die einzelnen Hochschulen in manchen Dingen sehr ähnlich und in anderen wiederum ganz unterschiedlich sind. Das bietet die Möglichkeit des gegenseitigen Lernens, Ideen zu übernehmen oder anzupassen. Es ist inspirierend und bietet die Chance, sich über ähnliche Herausforderungen auszutauschen.
Welche Erfahrungen hast du bisher mit RUN-EU gemacht?
Sabine Frick: Gemeinsam mit meiner Kollegin Karin Kaltenbrunner aus der Bibliothek habe ich am RUN-EU Library Mobility Guide mitgearbeitet. Auf dieser Plattform haben die Bibliotheken des RUN-EU-Netzwerks die wichtigsten Informationen gebündelt, um Studierende und Mitarbeitende im Rahmen ihrer RUN-EU-Mobilität zu unterstützen. Dabei standen wir bereits im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerbibliotheken. Viele von ihnen haben wir 2024 bei der RUN-EU Generalversammlung und der Students Week persönlich kennengelernt, als sie bei uns zu Gast waren. Wir haben ein eigenes Bibliotheksprogramm für sie organisiert.
Wie bist du auf RUN-EU-Angebote aufmerksam geworden?
Sabine Frick: Als Administratorin des Kontextstudiums beschäftige ich mich regelmäßig mit RUN-EU Learning Opportunities, weil Masterstudierende diese auch als Wahlfach belegen können. Außerdem lohnt sich ein Blick auf die RUN-EU-Webseite. Studierende informieren sich häufig auch über Instagram, etwa über den Kanal @run.europeanuniversity.
Du warst auch selbst bei einer RUN-EU-Mobilität. Wie war diese Erfahrung?
Sabine Frick: Ich war in Kortrijk an der belgischen Partnerhochschule HOWEST bei einem einwöchigen Short Advanced Programme (SAP) zum Thema „Creating a Sense of Belonging for Everyone in Our Community“. Zusätzlich habe ich die Gelegenheit genutzt, meine Bibliothekskollegin Eva vor Ort zu treffen. Sie hat mir den Media Hub der Hochschule gezeigt und sich Zeit genommen, meine Fragen zu beantworten. Am letzten Tag konnte ich sogar bei der Vorbereitung eines Kinder-Events in der Bibliothek mithelfen, das war sehr spannend. Eine Woche nach meiner Rückkehr fand bei uns im Haus die RUN-EU Staff Week statt und ich habe Olga, eine Howest-Kollegin getroffen, die ich beim SAP in Belgien kennen gelernt hatte. Ihr Mann hat sich von ihr einen Apfelstrudel aus Österreich gewünscht. Und den hat er auch bekommen. RUN-EU ist auch eine super Gelegenheit zu entdecken, was andere Länder von Österreich kennen und wie sie über uns denken.
Was nimmst du persönlich aus den internationalen Erfahrungen mit?
Sabine Frick: Internationale Erfahrungen verändern den eigenen Blick auf die Arbeit und auch auf sich selbst. Es kann gut sein, dass man nach einem solchen Austausch vieles ein wenig anders sieht als vorher. Und genau das macht solche Erfahrungen so wertvoll.