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FHV-Absolvent gewinnt ersten Platz bei Mechatronik Plattform Österreich

08.01.2026
Mit einem herausragenden Erfolg krönt Marco Palmieri sein Masterstudium Mechatronics an der FHV: Für seine Masterarbeit wurde er von der Mechatronik Plattform Österreich mit dem ersten Platz ausgezeichnet.


Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Marco schloss sein Masterstudium im Sommer 2025 mit Auszeichnung an der FHV ab. Der erste Platz bei der Mechatronik Plattform Österreich ist ein eindrucksvoller Beleg für seine fachliche Expertise und die enge Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis an der FHV. Die Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Studiengangsleitung und den Forschungszentren schafft ideale Voraussetzungen für solche Spitzenleistungen.

Studium und Beruf: eine intensive, aber ideale Kombination

Während Marco sein Masterstudium absolvierte, war er weiterhin Vollzeit berufstätig bei der Doppelmayr Seilbahnen GmbH. Gut organisiert, um Job und Studium zu vereinen und mit großem persönlichem Engagement eignete er sich dabei fundiertes theoretisches und praktisches Fachwissen an. In seiner Masterarbeit beschäftigte sich der 35-jährige mit der Teilraumüberwachung von Seilbahnen, einem anspruchsvollen Teilgebiet der Dynamik. Das ambitionierte Ziel: Neue Beobachtungsmethoden zu entwickeln. „Die Arbeit bietet hohe technische Relevanz. Es freut mich zu sehen, mit welcher Tiefe das Thema bearbeitet wurde“, erklärt Fadi Dohnal, Leiter des Forschungszentrums Mikrotechnik und Betreuer der Masterarbeit.

Für Marco war an dem Thema besonders spannend, die Anwendung moderner Regelungs- und Beobachtungsmethoden auf komplexe technische Systeme. „Mich fasziniert, wie sich durch gezielte Modellierung und Beobachtung Optimierungen identifizieren und realisieren lassen“, beschreibt er seine Motivation. Auch Studiengangsleiter Benedikt Reick ist beeindruckt: „Masterarbeiten bieten die ideale Möglichkeit, Theorie und Praxis auf hohem Niveau zu verbinden. Auch wenn die entwickelte Methode derzeit noch nicht im operativen Einsatz ist, liegt ihr großer Wert im Innovationspotenzial für zukünftige Anwendungen.“

Lernen, Probleme zu lösen

Die Begeisterung für Mechatronik begleitet Marco schon lange. Bereits 2009 begann er seine Lehre als Kfz-Mechatroniker bei der Daimler AG in Hamburg. Die Verbindung von Mechanik und Elektrotechnik faszinierte ihn von Anfang an: „Mechatronik ist für mich eine Schlüsseltechnologie, vor allem mit Blick in die Zukunft. Von elektrisch unterstützten Alltagsprodukten über Fahrzeuge bis hin zu hochkomplexen Seilbahnanlagen – nahezu jedes mechanische System enthält elektrische und intelligente Komponenten. Das wird immer wichtiger für nachhaltige Lösungen und das verantwortungsvolle Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und Mensch in Wissenschaft und Technik.“ Dabei begleitet Marco bis heute ein Zitat von Galileo Galilei: Curiosity always stands at the first place of a problem that wants to be solved. „Diese Haltung, neugierig zu bleiben, Fragen zu stellen und komplexe Probleme systematisch anzugehen habe ich im Studium kultiviert und sie prägt mich nachhaltig“, sagt er.

Über die Mechatronik Plattform Österreich

Die Mechatronik Plattform Österreich, ein Zusammenschluss von Mechatronik-Studiengängen an acht österreichischen Fachhochschulen, prämiert jährlich die besten Abschlussarbeiten des Landes. In diesem hochkarätigen Umfeld konnte sich Marco Palmieri gegen starke Konkurrenz durchsetzen und sich auch ein Preisgeld sichern.

 

Alle Infos zum Masterstudiengang Mechatronics an der FHV findest du ⇒ hier.