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Wenn IT auf Steuern trifft: Warum Wirtschaftsinformatik der perfekte nächste Schritt ist

17.03.2026
Digitale Steuerprozesse, komplexe Datenwelten und ein Studium, das direkt im Job wirkt: Peter Schwab zeigt, wie der Master Wirtschaftsinformatik – Digital Transformation an der FHV Theorie und Praxis überzeugend verbindet.
 
Peter Schwab ist bei der Doppelmayr Service GmbH, einer Dienstleistungsgesellschaft innerhalb der Doppelmayr Gruppe, im Bereich Corporate Tax tätig. Ein Feld, das sich rasant verändert. Seine Entscheidung für den Master Wirtschaftsinformatik – Digital Transformation an der FHV fiel aufgrund dieser Entwicklung. „Ich habe erkannt, wie stark sich steuerliche Prozesse im Corporate-Tax-Bereich digitalisieren und wie zentral technologische Lösungen für effiziente und sichere Steuerfunktionen geworden sind“, beschreibt der 39-Jährige seinen Antrieb.
Gerade die Kombination aus betriebswirtschaftlichem Verständnis und technologischem Know-how ist für den gebürtigen Pinzgauer zentral. In seiner täglichen Arbeit spielen IT-Systeme, Datenqualität und Automatisierung eine immer größere Rolle – von Tax Compliance über Reporting bis hin zu internationalen Projekten wie die globale Mindestbesteuerung Pillar II. „Wirtschaftsinformatik vermittelt mir das Verständnis für Datenstrukturen, Systemarchitekturen, Automatisierung und Schnittstellen“, betont der Wahl-Bezauer. „Genau dieses Wissen braucht es, um moderne Steuerprozesse aufzubauen, zu optimieren oder digitale Tools wie ERP-basierte Tax-Module, Tax Engines oder RPA-Lösungen sinnvoll einzusetzen.“
 


Praxisnah und relevant

Was Peter am Studium besonders schätzt, ist der direkte Bezug zur Praxis. „Generell empfinde ich es als bemerkenswert, wie praxisnah und gut transferierbar die Inhalte aus den Lehrveranstaltungen in den betrieblichen Alltag sind“, betont er. Für den Salzburger zeigt sich darin, wie viel Wissen und auch Erfahrung in die Konzeption dieses Masterprogramms eingeflossen sind. „Der direkte Anknüpfungspunkt zu meiner Tätigkeit liegt vor allem im Bereich Tax Technology. Durch mein Wissen kann ich steuerliche Anforderungen besser in technische Spezifikationen übersetzen und gleichzeitig Potenziale für Prozessverbesserungen erkennen.“ Die Inhalte des Studiums lassen sich unmittelbar in seinem Job anwenden. „Ein zentraler Mehrwert für berufsbegleitend Studierende“, betont er. Dabei erfährt Peter auch große Unterstützung seitens seines Arbeitgebers Doppelmayr, insbesondere im Hinblick auf die notwendige zeitliche Flexibilität. Durch frei einteilbare Arbeitszeiten kann er die Lehrveranstaltungen an Donnerstagen und Freitagen optimal mit seiner beruflichen Tätigkeit vereinbaren.
Besonders begeistert zeigt sich Peter von Lehrveranstaltungen, die nicht nur fachlich, sondern auch methodisch überzeugen. „Ein Highlight war die Lehrveranstaltung Leadership und Change Management bei Professor Willy Kriz.“ Vor allem die didaktische Gestaltung bleibt ihm im Gedächtnis: „Ich konnte sowohl inhaltlich als auch durch die Konzeption der Lehrveranstaltungen immer sehr viel mitnehmen.“ Gerade in einem Umfeld, das von Veränderung und Digitalisierung geprägt ist, sieht er darin einen wichtigen Baustein für seine persönliche und berufliche Weiterentwicklung.
 


Studium, Job und Privatleben

Die größte Herausforderung im Studium ist für Peter das Zeitmanagement. „Die Anforderungen im Studium sind gut machbar, die Kunst liegt aber darin, alles unter einen Hut zu bringen.“ Eine realistische Planung und ein förderliches Umfeld sind für ihn entscheidend. „Meine Frau unterstützt mich sehr. Sie hält mir den Rücken in intensiven Phasen frei und motiviert mich.“ Gleichzeitig ist ihm bewusst: „Diese beiden Jahre des berufsbegleitenden Masterstudiums sind einfach eine intensive Zeit.“
 


Masterarbeit mit illwerke vkw

Auch bei der Masterarbeit bleibt Peter dem praxisnahen Ansatz treu. Gemeinsam mit der illwerke vkw hat er bereits ein konkretes Thema gefunden. Diese Kooperation hatte sich aus der Lehrveranstaltung Statistik und Datenanalystik ergeben. Der vorläufige Titel klingt anspruchsvoll: Modellbasierte Anomaliedetektion an Lagerdaten eines Pumpspeicherkraftwerks – Vergleich von Methoden unter instationären Lastwechseln zur Konzipierung eines praxistauglichen Überwachungsmodells. „Das Thema ist sehr spannend und ebenso praxisnah“, fasst er zusammen.
 


Angekommen in Vorarlberg

Ursprünglich stammt Peter aus dem Pinzgau, lebt heute mit seiner Frau in Bezau. Vorarlberg hat ihn nicht nur privat, sondern auch beruflich überzeugt. Die Region ist Heimat zahlreicher Hidden Champions von Österreich. „Mit hochinnovativen Unternehmen in bestimmten Nischen mit weltweiter Präsenz“, meint er beeindruckt. Der Bregenzerwald erinnert ihn stark an seine Heimat. „Deshalb fühle ich mich dort auch sehr wohl“, sagt der leidenschaftliche Wintersportler. Peter darf eine zufriedene Bilanz über seine in den letzten Jahren getroffenen Entscheidungen ziehen.
 
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