APAT4PATIENTS
Telemedizin in der ambulanten Antibiotikatherapie
Die Gesundheits- und Pflegesysteme in Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen vor großen Herausforderungen. Immer mehr Menschen benötigen medizinische Versorgung, gleichzeitig fehlen Fachkräfte im Gesundheitswesen. Deshalb gewinnen ambulante Angebote und digitale Lösungen immer mehr an Bedeutung.
Das Projekt APAT4PATIENTS setzt genau hier an. Ziel ist es, Menschen mit einer intravenösen Antibiotikatherapie eine sichere Behandlung zu Hause zu ermöglichen. Dadurch werden Krankenhausaufenthalte reduziert und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten verbessert.
Im Projekt werden moderne Technologien wie Wearables und Telemedizin genutzt, um die ambulante Antibiotikatherapie (APAT) sicher und einfach umzusetzen. Gemeinsam entwickeln die Projektpartner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein neues Versorgungskonzept, das medizinisch, technisch und datenschutzrechtlich geprüft wird.
Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen profitieren ebenfalls: Bettenkapazitäten werden entlastet, unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden und Ressourcen besser genutzt.
Besonders in ländlichen Regionen kann so die medizinische Versorgung verbessert werden. Patientinnen und Patienten profitieren von kürzeren Wegen und mehr Flexibilität, während das Gesundheitssystem und das medizinische Personal entlastet werden.
Die Ergebnisse des Projekts liefern wichtige Erkenntnisse und Empfehlungen für eine moderne, zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in der gesamten ABH-Region und darüber hinaus.
Fakten
| Projektname | APAT4PATIENTS |
| Programm | Interreg ABH VI |
| Forschungszentrum | Human-Centred Technologies der FHV |
| Projektnummer | ABH050 |
| Projektdauer | 01.05.2026 - 30.04.2029 |
| Projektbudget ges. | 1.062.052,12 Mio. EUR |
| Anteil FHV | 244.930 EUR |
| Projektkoordination | FHV - Vorarlberg University of Applied Sciences |
| Projektpartner |
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